Autor: hardygruene

Nach der Tour d'Afrique 2011 und der Südamerikatour "The Andes Trail" 2014 steht nun das nächste Radabenteuer an: Aktuell bin ich in Großbritannien unterwegs, wo ich den Klassiker "End to End" von Land's End nach John O'Groats fahre. 1.600 Kilometer, einmal quer durch das vereinigte Königreich. Danach gibt es noch eine Schleife durch Wales.

Nach der Tour ist vor der Tour!

Es geht los!

Mehr als 3.000 Bilder sind vorgesichtet, sämtliche Gedanken und Aufzeichnungen sortiert und strukturiert, die Lust auf die Erinnerungsreise brodelt. In den nächsten Monaten fahre ich die gesamte End-to-End-Strecke nochmal gedanklich ab und packe das Erlebte zwischen zwei Buchdeckel. Reichlich Fotos dazu, und dann könnt ihr Euch irgendwann Ende des Jahres gemütlich auf dem Sofa liegend selbst durch das gesamte Vereinigte Königreich pedalieren lassen. Doch seid gewarnt: es wird anstrengend unterwegs!

Dann erfahrt ihr endlich auch, wie es eigentlich nach meiner Ankunft in John O’Groats bzw. Wick so weiterging. Ich hatte ja angekündigt, mich nochmal auf diesem Kanal zu melden, das dann aber leider unterlassen. Die Gründe waren: viel zu schönes Wetter, viel zu viel Lust auf gemütliches Pedalieren durch ein Wales in Hochstimmung und viel zu schöne Begegnungen. Aber davon erzähle ich dann wirklich im Buch! Ach ja, nebenbei entsteht dann auch noch meine große Reportage für das TOUR Magazin, die Anfang 2019 erscheinen wird.
Stay tuned to your hardy cyclist. And put me back on my bike!

Übrigens: auf Facebook gibt es jetzt eine Seite von mir, auf der es nur um Radfahren geht. Wer also keinen Bock auf meine Fußballmeldungen hat liked schnell mal hier.

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14. Etappe: am Ende angelangt

Noch 20. Noch 14. Noch 7. Noch 2. Dann ein Wegweiser „John O’Groats 1/4 Meile“. Kurz nach links abgebogen, knapp 500 Meter Richtung Meer gerollt und am Schildchen „John O’Groats“ zum Halten gekommen. Ich war da. Knapp 1.000 Meilen – oder 1.600 Kilometer -, nachdem ich ziemlich genau vor zwei Wochen und einem Tag in Land’s End aufs Rad gestiegen war, um dieses Land, in das ich mich in den 1980er Jahren verliebt habe, endlich mal der ganzen Länge nach zu durch- und zu erfahren.

Ein Wegweiser als Ziel

Und dann? Ratlosigkeit. So, wie schon in Afrika, in Südamerika, nach den 300 Kilometern an einem Tag von Duisburg nach Bensersiel. Denn „Der Weg ist das Ziel“ ist bei Reisen wie meiner das Motto. Es geht nicht ums ankommen, es geht ums unterwegs sein. Aber dazu braucht es dann auch wieder ein Ziel. Zum Beispiel John O’Groats, ein winziges Örtchen an der schottischen Nordostküste, der als einziges herausstechendes Merkmal aufweist, der entgegengesetzte Punkt von Land’s End zu sein. Das Festland endet hier zwar, doch Großbritannien geht noch weiter, denn via Fähre kann man weiter auf die Orkney- oder gar Shetland-Inseln tuckern.In meinem ursprünglichen Plan hatte ich genau das vor und wollte über Norwegen zurückkommen – das Vorhaben scheiterte jedoch leider an eingestellten Fährverbindungen nach Norwegen.

John O’Groats besteht aus einer Handvoll Häuser, die nicht mal am Meer liegen, und einer ganzen Armada von Souvenirshops und Cafes, mit denen die täglich zu tausenden eindrudelnden Touristen abgespeist werden. So welche wie mich, die sich diesen Traum End to End erfüllt haben, aber auch ganz viele andere, die bequem mit Bus, Auto oder Wohnmobil mal kurz vorbeischauen. Vor einigen Jahren hat die hiesige Tourismusbehörde die geniale Idee der „Route 500“ gehabt, die einmal um den nördlichsten Zipfel Großbritanniens geht und auf ziemlich genau 500 Meilen kommt. Ein echtes Erfolgsrezept, denn wo vorher nur vereinzelt Touristen hinkamen wollen nun alle die „Route 500“ vollmachen. Darunter übrigens ziemlich viele Deutsche. Schon gestern habe ich inmitten der Einsamnkeit mehr deutsche Autos gesehen als in den ganzen zwei Wochen seit Land’s End zuvor. Heute kamen mir wieder diverse Canmper-Vans mit deutschem Kennzeichen entgegen, ließ ich mich auf dem Parkplatz im Ziel sogar von einem deutschen Pärchen aus Aschersleben fotografieren.

Der Tag begann früh. Für den Nachmittag war Regen angesagt, und da wollte ich schon im Ziel in Wick sein und mein Zelt aufgeschlagen haben. Kurz nach acht fuhr ich in Bettyhill vom Hof und stürzte mich in die Achterbahn. Hoch, runter, hoch, runter – ihr kennt das inzwischen. Über 50 Kilometer wechselte die Kette eigentlich nur von links nach rechts, war ich bei Anstiegen im zweistelligen Bereich ordentlich am Pumpen und flog direkt hinter dem Gipel gleich wieder mit 50 km/h+ den Abhang runter. Die Reise ging durch eine wunderbar grüne und zerklüftete Landschaft, mit kuscheligen Sandbuchten und niedlichen Örtchen, die oft nur aus einer Handvoll Häusern bestanden. Die Sonne strahlt mit aller Kraft, die sie hier oben aufbringen kann, und so kurbelte ich sogar kurz/kurz – also kurze Hose und kurzes Trikot. Das sollte sich noch ändern.

Ready to go for the last leg

Nebenbei erschwerend: der Zustand der Straße. Irgendwie sah der Asphalt so ein bisschen wie die Topografie der schottischen Nordküste aus. Völlig zerfurchtet, mit tausenden von kleinen Huppeln und alles andere als grade. Vor allem bergab war es ein lustige Geholper, und mir sprang dabei sogar unbemerkt eine Trinkflasche aus der Trikottasche – ist mir auch noch nicht passiert. An dieser Stelle kann ich dann auch gleich mal ein Lob an den gefahrenen Schwalbe G1 loswerden, der die gesamte Tour über grandios war. Sowohl auf Asphalt, wo er wirklich nett schnell läuft, als auch im Gelände, wo ich anfangs noch sehr vorsichtig und pannenängstlich unterwegs war, was sich aber bald legte. Und: ich bin komplett pannenfrei durchgekommen!

Landschaft hinter Thurso

Bei Thurso ebbte die Berg- und Talbahn dann langsam aus, wurden die Anstiege sanfter und die Landschaft karger. Inzwischen hatte der Himmel zugezogen und ich trug schon langärmlich. Und nun kam der Wind dazu – und zwar aus Süden, also als Seitenwind. Mehr und mehr wurde aus einer vergnüglichen Abschlussetappe harte Arbeit, krochen die Kilometer plötzlich nur noch aus dem Tacho. Und meldete sich die Befürchtung, dass die 26 Kilometer zwischen John O’Groats und dem Zeltplatz in Wick „interessant“ werden würden – sie gingen nämlich straight nach Süden.

Genau so kam es. Nachdem ich John O’Groats nach ein paar Fotos und einem Abstecher in einen der Souvenirläden wieder verlassen hatte lagen die 26 gegenwindschärfsten Kilometer vor mir. Und trug inzwischen die Windjacke als dritte Schicht gegen den kalten Wind. Boah ey, habe ich gekämpft. Irgendwie war es vom Kopf her nicht so einfach, denn der Zenit der Tour war ja überschritten, und eigentlich wollte ich nur noch gemütlich nach Wick runterrollen. Mehr als anderthalb Stunden dauerte der Kampf gegen den zunehmend böigeren Wind, und es wurde sofort klar, warum eigentlich jeder sagt, End to End fährt man zwingend von Süden nach Norden und nicht andersherum. Das Wetterradar machte übrigens lediglich „leichten Wind“ aus – ich möchte nicht wissen, wie sich das ganze dann bei „starkem Wind“ anfühlt. Hinzu kommt, dass die Gegend fast baum- und auch heckenlos ist, der Wind also überall kräftig rüberpfeifen kann. Ach ja, hügelig ist sie auch noch 🙂

Es war pure Willenskraft und kein Fitzelchen „Lust“, die mich schließlich nach Wick und auf den dortigen Campingplatz führte. Wo ich schon erwartet wurde (ich hatte mich angemeldet) und zur Begüßung a nice mug of tea serviert bekam. Großartig! Der Zugang zu den Toiletten hat hier übrigens zwei Türen mit einem kleinen Zwischenflur als Windfang, da kann man sich in etwa ausmalen, wie rau das Wetter hier sein kann.

End to End ist nun zu Ende, doch die #UKChallenge2018 geht ja noch weiter. Morgen gehts per Bahn bis Perth, übermorgen dann weiter bis nach Warrington (südlich von Manchester), wo ich wieder aufs Rad klettere, um 30 Kilometer bis kurz vor Chester zu kurbeln. Tags darauf gehts dann tief hinein nach Wales. Blaenau Ffestiniog steht auf dem Zettel, und damit der Besuch bei zwei sehr lieben und „alten“ Freunden, bei denen ich dann Pfingsten verbringen werde.

Ihr hört also von mir!

your hardy cyclist

Kleines Bonmot aus Wales. Slugs sind übrigens Schnecken, wobei damit beorzugt die braunen Nacktschnecken, die gerne mal den halben Garten leerfressen, gemeint sind.

Stage 13, part 2, Stage 14, part 1: Im Zentrum der Einsamkeit

80 noch. 80 noch bis nach John O’Groats. Okay, ziemlich wellig, weil die Straße hier oben wieder der Topografie folgt und es deshalb ordentlich auf und ab gehen wird, aber … 80 … hey, das ist verdammt übersichtlich!

Hoch, runter, hoch, runter – das Programm für morgen

Der heutige Tag lief ziemlich optimal 9 Uhr runter vom besten Camping der gesamten Tour (Blackrock Camping Eventon), gleich den ersten langen Anstieg vor der Nase, der gut wegrollt und dann ab ins schottische Wunderland. Mit jedem Meter aufwärts wurde es einsamer, weitläufiger bizarrer. So bizarr, das ich irgendwann vor einem Wegweiser nach DUBLIN stand und mich fragte, was denn nun schiefgelaufen war. Nix natürlich, nur ein anderes Dublin, so klein, dass es auf kaum einer Karte auftaucht.

Danach hatte mich diese spezielle Highland-Landschaft wieder mit ihrer ruppigen Natur und schier endlosen Weite, die flankiert wird von begletscherten Gipfel, die nur ein paar hundert Meter in die Höhe ragen. Mittendrin immer wieder wilde und zugleich idyllische Seen – die Fotostopps waren mal wieder zahlreich.

Ich kam trotzdem ziemlich flott voran, und das war auch gut so, denn auf dem Programm standen 120 Kilometer bis Bettyhill. Invarson flog vorbei, in Lairg konnte ich mich das letzte Mal versorgen und dann standen rund 70 Kilometer durch die Einsamkeit an. Eine winzige Straße, die sich durch die graubraune Landschaft schlängelte, irgendwie immer am Flußverlauf entlang und ganz langsam ansteigend.

Es sind diese Landschaften, für die man auf Tour geht. Dieses Eintauchen in eine Welt, die unserer Komfortzone so völlig gegensätzlich ist. Tiefe Ruhe, Entspannung, Zeitlosigkeit. Mitten drin traf ich einen leidenschaftlichen Schotten, der inzwischen in England lebt und immer mal wieder zurückkommt, um einzutauchen, wie er es sagte. Er kam mit Holzstämmen, versteinertem Moor und allerlei anderen Kram angelaufen und hatte ne Menge über die Geschichte der Region zu erzählen. Und schimpfte über die Engländer, die „hier nix zu suchen haben“.

Ziemlich zur Hälfte erreichte ich den Weiler Crask, der eigentlich nur aus einen ziemlich berühmten Pub besteht, dem Crask Inn. Einer der am einsamsten gelegenen Pubs des gesamten Vereinten Königreiches. Für mich das Ende der 13. Etappe und der Beginn der 14. und letzten Etappe, die mich morgen ins Ziel bringen wird.

Das weiße Gebäude rechts ist der Pub, links ist ein Schuppen, in dem man übernachten kann: Crask

Kurz hinter dem Crask Inn begann eine lange Abfahrt, die erst rasant und dann mehr oder weniger flach verlief und durch ein ähnlich einsames Gebiet führte. Lasst mich nicht nach Worten suchen, das mache ich, wenn ich das Buch schreibe, aber es war schlicht atemraubend.

Windgepeitschte Landschaften schaffen besondere Bilder, das habe ich schon in Patagonien gesehen, und hier war es ähnlich. Die Kilometer tickten langsam runter, und irgendwann waren es nach Bettyhill nur noch zwei Meilen, war von Besiedlung jedoch nichts zu sehen. Kein Wunder, denn Bettyhill ist winzig – hat aber Pub, Lebensmittelladen und Camping, also alles, was der hardy cyclist zum glücklich sein braucht. Ach und noch was: nettes Wetter. Da kann ich echt nicht meckern. Es ist zwar recht frisch (heute Nacht war es nahe am Gefrierpunkt), aber hier kann es auch ganz anders aussehen, und die Etappe bei Regen und möglicherweise Gegenwind fahren zu müssen dürfte ne komplett andere Geschichte sein.

Auch für morgen siehts gut aus, erst für den Nachmittag ist Regen angekündigt – dann bin ich hoffentlich schon in John O’Groats durch und auf dem Weg nach Wick.

80 noch 🙂

Bis morgen!

13 Etappe/Part 1: Auf Regen folgt Sonnenschein

Als ich irgendwann im Frühling die #UKChallenge2018 plante galt es zunächst, die Eckdaten hinzubekommen. Also An- und Abreise. Danach ging es an die Details, und das war nicht ganz einfach. Von Wick, 26 Kilometer entfernt von John O’Groats, fährt zwar ein Zug – er hat aber nur drei Plätze für Fahrräder. Also war früh buchen angesagt, und ich buchte den Morgenzug für diesen Mittwoch.

Fortan konnte ich zweigleisig fahren: entweder so ankommen, dass ich mit dem Zug nach Inverness zurückfahre (von dort stand ohnehin Zugfahren Richtung Süden an), oder so früh ankommen, dass ich mit dem Rad von John O’Groats nach Inverness zurückfahre. Das gab mir zugleich zwei Puffertage, falls es unterwegs Probleme gab, und nachdem ich den einen wegen der heftigen Regenfälle vor Glasgow aufgebraucht hatte war klar, dass es der Zug sein würde. Und ich noch einen freien Tag hatte.

Den ich gerade gemütlich verbrate. Denn der heutige Morgen in Inverness begann mit Dauerregen, und als ich endlich auf dem Rad saß war es schon nach 12. Zu spät für die ganze Etappe und auch zu spät für das eigentlich geplante Lairg, das mehr als 80 Kilometer und drei mächtige Buckel entfernt lag. Außerdem spürte ich den gestrigen Marathon doch ziemlich. Ein Blick auf die Campingplätze entlang der Route bescherte Evanton den Zuschlag. 38 Kilometer von Inverness, rund 100 vom morgigen Tagesziel Bettyhill entfernt. Perfekt!

Und perfekt ist es, denn nach dem Regen kam die Sonne raus und ich hatte einen großartigen Nachmittag auf einem großartigen Camping mit einem bunten Gemisch unterschiedlicher Leute. Darunter ein weiterer Radler, der in der Gegend tourt sowie ein 52-jähriger Frührentner, der die Freuden des Lebens wahrlich entdeckt hat und zudem darauf besteht, mir alle drei Stunden einen wunderbar heißen Tee zu servieren. Großartig!

Und der totale Kontrast zum morgen in Inverness, wo ich zum ersten Mal niemanden fand, von dem ich heißes Wasser für den Morgenkaffee abstauben konnte. Nirgendwo rührte sich was, alle hockten abgeschottet in ihren Caravans.

Aus Inverness raus zukommen war mal wieder ein Kampf mit dem Verkehr. Uber die gewaltige Kessock Bridge ging es auf den nördlichsten Teil der britischen Festlandes, und die A9 fungierte mal wieder als Autobahn. Immerhin mit Radstreifen…

Kurz nach der Brücke ging es auf kleine Nebenstraßen, und sofort war es wieder eine Freude zu radeln, wenngleich die gestrige Etappen ziemlich Spuren hinterlassen hatte. Es gab das übliche Auf und Ab, und so sauste ich nach einer knappen Stunde nach Dingwall hinein – eine für die Fußballfreunde unter euch nicht uninteressante Stadt. Denn Dingwall ist Schottlands nördlichster Profistandort – der Ross County FC spielte sogar schon erste Liga. Die Auswärtsfahrt dorthin dürfte zu den Highlights der Fangruppen aus dem Süden gehören. Leider ist heute Sonntag, gab es also keinen Kaffeebecher. Wer immer mal hier oben ist: bitte an mich denken! 😉

Über kleine Nebenstraßen ging es dann weiter nach Evanton, das immerhin einen Lebensmittelladen und natürlich einen Pub hat. In dem ich grade sitze und ein süffiges Heverlee genieße.

Die Gegend ist weniger spektakulär als gestern und vor allem vorgestern (einer der besten Tage der Tour). Jede Menge Schafe, Kühe und Pferde, viel Landwirtschaft, vereinzelt Tourismus. Die Landschaft spricht die Sprache des Klimas, und das ist vor allem nass und windig. Bizarre moosbewachsene Steine, Mauern oder tote Bäume; eine Landschaft, die sich zu wehren weiß. Und die in dem warmen Sonnenschein saftig grün daherkam.

Evanton war der perfekte Stopp für mich, und ich hoffe, ich habe nun die nötige Energie für die letzten beiden Tage getankt. Seit 14 Tagen habe ich jeden Tag auf dem Rad gesessen, und nimmt man die beiden Vorbereitungstage in Bristol noch dazu, sind es sogar 16. Das ist einsamer Rekord für mich, das haben wir weder in Afrika noch in Südamerika jemals gemacht. Auf The Andes Trail stöhnte ich einmal über zehn Radtage in Folge – ohne Gepäck! -, tja, so ändern sich die Perspektiven. Ich freu mich aber schon sehr auf ein paar radelfreie Tage bei meinen Freunden in Wales, wobei dorthin am Freitag noch ne 130 Kilometer-Etappe von Liverpool aus anseht.

Okay, soviel für den Moment. Morgen gehts an die Nordküste mit einem Lunchstopp im berühmten Crack Inn Pub, einem der einsamsten Pubs im United Kingdom. Bin gespannt, wie es dort aussieht.

Es grüßt euer hardy cyclist!

12. Etappe: so nah und doch so fern

240 Kilometer noch. 240 Kilometer noch, dann bin ich am Ziel. In John O’Groats. Zum greifen nahe und doch so fern.

Heute hat gebissen, das Bier vor mir muss Nerven und Muskeln runterkühlen. Eigentlich ging es schon gestern mit dem Regen los, der bis tief in die Nacht anhielt. Als er durch war, öffnete sich der Himmel und es wurde gefrierpunktnahe kalt, was meinen leichten Schlafsack an seine Kapazitätsgrenze brachte. Dafür strahlte heute morgen die Sonne und gab ein großartiges Bild vor meinen Augen frei – das Glück des Zeitreisenden!

Kurz vor neun saß ich auf dem Rad und merkte schon nach hundert Metern, dass die Muskeln eher träge reagierten und so gar keine Lust hatten, schon wieder das vollgepackte Rad umherzuwuchten. 135 Kilometer standen heute an, das war durchaus ne Hausnummer.

Bis Fort Williams kämpfte ich mit dem höllischen Verkehr, der sich immer wieder hinter mir staute, weil die Straße wahrlich schmal war und Überholen bei Gegenverkehr unmöglich. Zum Stress hinter mir kam die üble Straße mit Schlaglöchern und ziemlicher rauer Oberfläche, was immer wieder zu fixen Lenkmanövern und eine offroad-Feeling führte.

Hinter Fort Williams ging es auf eine Nebenstraße, die wunderschön war aber auch jedem topgrafischen Ausschlag folgte. Will heißen: es ging ständig hoch und runter. Und die Muskeln meckerten noch immer, quälten sich an den Anstiegen im Zeitlupentempo. Nachdem ich zwischenzeitlich noch in einen 10 Meilen-Gepäckmarsch einer Armeeeinheit geraten war (wow, waren die Jungs am keuchen!) stand ich plötzlich vor einen Waldweg und durfte eine gut 10 Kilometer lange off-road-Einlage einlegen. Wieder wunderschön mit wirklich traumhaften Ausblicken, aber eben auch fordernd. Vor allem bergauf, wo ich den beladenen Crosser über die steilen Passagen schieben musste, weil bei dem wilden Untergrund ans kurbeln nicht zu denken war. Als ich die Hälfte der 135 Tageskilometer hinter mir hatte war es fast zwei – das war irgendwie verdammt spät.

Fanden auch die Muskeln und mäkelten ziemlich rum, dass sie nun wirklich keine Bock mehr hätten und wir jetzt mal hurtig ins Ziel kommen sollten. Aber wie geht hurtig, wenn man müde ist und die Strecke fordert? Ein 10 Kilometer-Abschnitt auf einen herrlichen Radweg neben dem Caledonian Canel ging viel zu schnell vorbei, als ich im touristisch total überlaufenen Fort Augustus erst auf den Loch Ness und dann wieder auf die Highlands-Autobahn mit den schmalen Spuren traf. 33 Meilen – etwa 54 Kilometer in der Tretmühle standen an.

Boy oh boy, das ging echt ans Eingemachte. Und genau da wird Radreisen zum Psychospiel. Denn es gilt, die schmale Linie zu finden, die Mögliches von Unmöglichem trennt. Kleine Belohnpausen helfen dabei, zugleich sind zuviele Stopps blöd, weil man völlig aus dem Rhythmus kommt.

Ich bin ja überzeugt, dass Nessy ihre Hände im Spiel hatte. Immerhin kurbelte ich am Ufer des Loch Ness, und vielleicht war die muskulare Unlust ja nichts weiter als eine telepathische Botschaft aus den Tiefen des Loch Ness? Als ich nach Nessy rief erhielt ich leider keine Antwort…

Im Zeitlupentempo addierten sich die Kilometer, als aus heiterem Himmel auch noch strammer Gegenwind – also aus Nordost, eher unüblich hier – einsetzte. Na prima, bestimmt auch Nessy!

Irgendwann tauchte dann die Stadtgrenze von Invernes auf und nach einiger Rumfragerei fand ich den Camping, der auf meiner persönlichen Shitliste der schlimmsten Campings, auf denen ich jemals war, sofort eine Spitzenposition einnahm. Laut, ohne jegliche Atmosphäre, mürrischer Betreiber, Sanitäranlagen aus der Antike (mit den dazugehörigen Gerüchen) und zudem komplett hoch eingezäunt, denn er liegt mitten in Inverness‘ Shanty Town. Nessy!

Nelly gefunden habe ich dann doch noch, sie lebt mitten im Zentrum von Inverness und erschreckt Touristen. Dabei ist sie eigentlich ganz lieb. Und natürlich total süß.

So, genug geklagt, so schlimm wars auch wieder nicht und ohnehin „its all part of the trip“. Etwas gewöhnungsbedürftig nach zwei Wochen in Miniorten ist das städtische Leben, zumal ja auch noch Samstagabend ist und hier die schottische Molly abgeht. Leider nicht für mich, die körperlichen Signale sind da unmissverstandlich. Und hej, wer streitet schon mit seiner Antriebsmaschiene?

Für die letzen 240 Kilometer habe ich nun komfortable drei Fahrtage übrig, da mein Zug Richtung Wales erst am Mittwochmorgen in Wick (26 Kilometer südlich von John O’Groats) abfährt. Ich werde wohl morgen irgendwas zwischen 50 und 80 Kilometern bis zum nächsten netten Camping kurbeln, dann am Montag hoch nach Bettyhill und am Dienstag nach John O’Groats und gleich anschließend weiter nach Wick. Mal gucken, was die Muskeln dazu sagen.

Da ich vermute, dass das Internet nördlich von Inverness wieder dünn wird hier die beiden letzten Etappen in ihrer urspünglichen Planung. Stage 13, Stage 14.

Alsdann, habt ein schönes Wochenende und tröstende Grüße an mitlesende HSVer und vor allem Stuttgarter-Kickers-Fans. Geht nicht unter, ihr Blauen!

your hardy cyclist

P.S.: Bilder hochladen geht wieder nicht, sorry. Ich versuchs mal auf Facebook auf der Hardy Grüne-Seite

11. Etappe: into the Highlands

Sorry, heute leider ohne Bilder – das hiesige Netz gibt es einfach nicht her…

Je nördlicher ich komme, desto dünner wird das Straßennetz. Und desto mehr treffen „wir“ End-to-Ender uns. Heute war Großkundgebung der UK-Durchquerer. Schon auf meinem Campingplatz in Luss traf ich gestern abend eine Gruppe Cyclisten, und heute waren es auf der Straße noch weitere Gruppenradler. Ja, ausnahmslos Gruppenradler. Ich bin da so ein bisschen der einzelreisende Exot. Und trotzdem stehen alle bewundernd vor mir, denn ich bin zugleich der einzige, der mit voller Kapelle am Rad radelt. Also Zelt, Schlafsack, Klamotten für drei Wochen – everything. Die anderen sind Mitglied von Reisegruppen, die von einem Fahrzeug begleitet werden, dass ihr Gepäck transportiert und zudem für die Versorgung entlang der Route sorgt. Also ein bisschen so wie damals in Afrika und Südamerika.

Es sind zwei Gruppen, die sehr unterschiedlich gepolt sind. Die eine radelt kaum 80 Kilometer pro Tag, die andere keult jeden Tag zwischen 100 und 120 Meilen runter – also 160 bis 190 Kilometer! Binnen neun Tagen wollen sie die gesamte End-to-End-Strecke abgewickelt haben. „Wir haben Familien zu Hause, da können wir nicht so lange wegbleiben“, bekam ich als Begründung zu hören. Entsprechend schnell waren sie. Ich versuchte zwar kurz mal mitzuhalten, doch mit all meinem Gepäck war es ne Frage von Minuten, dann hatten sie mich abgehängt.

Mit der anderen Gruppe war es genau umgekehrt. Die sind ausgesprochen gemütlich unterwegs. Heute morgen sind sie eine halbe Stunde vor mir vom Campingplatz runter – und nach etwa 30 Minuten hatte ich sie eingefangen und überholte sie – Höchststrafe! – mit vollem Gepäck an einem Anstieg, obwohl sie allesamt auf Rennrädern unterwegs sind. Wir trafen uns aber im Laufe des Tages immer mal wieder, da ich viele Fotopausen machte und sogar zweimal einkehrte, um mich aufzuwärmen, denn es war zunächst wirklich bitterlich kalt.

Ich genieße es sehr, alleine zu reisen. Es ist die gößtmögliche Freiheit, und nach meiner doch etwas durchwachsenen Südamerika-Gruppenerfahrung habe ich mich ja auch bewusst für diese Form entschieden und musste es nicht bereut. Zudem gibt es mir immer wieder die Möglichkeit, in Kontakt mit den Einheimischen zu treten, was man in der Gruppe auch nicht so ausgeprägt tut. Insgesamt ist es eine ziemlich großartige Erfahrung, und selbst das Gepäck fühlt sich inzwischen „normal“ an. Wenn ich das nächste Mal auf dem Rennrad sitze werde ich vermutlich zur Rakete werden, soviel Kraft dürften die Beine beim Hochwuchten von 20 Kilo getankt haben. Das einzige Problem ist das Waschen der Klamotten, denn es bleibt einfach zu wenig Zeit vom Tag, um alles auch wieder trocken zu kriegen. Und ich habe ja wirklich nur karge Ausstattung dabei: zwei Radhosen und -Trikots, eine Radjacke, einen langärmligen Pulli, eine lange Hose, zweimal Unterwäsche. That’s it!

Der Tag war zweigeteilt. Die ersten 30 Kilometer gingen entlang des Loch Lomond (und gottseidank auf einem Radweg und nicht auf der autobahnigen A82) ziemlich flach Richtung Norden. Dann kam ein Knick nach rechts, und damit begann die Kurbelarbeit. Wobei ein strammer Südwind großzügig half und freundlich anschob. Der Verkehr war zwar immer noch anstrengend, die Landschaft aber entschädigte für alles. Gritzgrün, mit Moor bewachsene Steine, überall kleine Seen, die langsam versumpfen – Schottland aus dem Bilderbuch. In Tyndrum erreichte ich dann die Pforte zu den Highlands, schlug mir noch mal kräftig dem Wamps mit einer baked potato voll und machte mich auf den Weg in den Himmel.

Und es war großartig! Erst kam eine bestimmt zehn Kilometer lange Abfahrt, auf der ich ohne einen Handschlag tun zu müssen, mit 55 km/h runtersauste, dann führten mich sanfte Serpentinien in die berühmten Highlands und damit in eine völlig neue Welt.

Enorme Weite, fast steppenartige Landschaft, mächtige Berge mit jahrtausendalten Gletscherabflüssen, sogar noch ein paar klitzekleine Restgletscher – dabei sind wir hier auf grade mal 300 Metern über dem Meeresspiegel, das gilt in Deutschland ja noch als Flachland. Grandios der Blick auf den Loch Tulla, und grandios das Radeln, zumal die Straße einigermaßen gut in Schuss war und der Wind weiterhin freundlich beim Bergauffahren half. Der Höhepunkt dann zum Schluss, als abermals eine lange Abfahrt nach Glencoe anstand, auf der ich dann endlich auch mal im Durchschnittstempo der meisten Autofahrer unterwegs war und daher kaum noch überholt wurde. 🙂

Zwischenzeitlich hatten sich allerdings düstere Wolken über den Bergen gebildet, und ich wusste von bevorstehenden Regenfällen ab Nachmittag. In Glencoe wurde es dann eine Punktlandung. Kaum hatte ich den Campingplatz erreicht und war in der Rezeption verschwunden, gallerte es los. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein sehr feiner Nieselregen, der das draußen-sein nicht allzu gemütlich ausfallen lässt. Entsprechend sitze ich nun auch schon seit zwei Stunden im Glencoe Gathering Inn und werde wohl nur noch mal die Lokalität wechseln – nebenan ist der einzige Pub des Ortes -, ehe es ins Zelt geht.

Ein bisschen schaurig ist der Umgang der Leute mit der Natur. Am Straßenrand finden sich pausenlos Getränkedosen, Flaschen, Plastikabfall und manchmal ein halber Hausrat, der wohl zum Sperrmüll soll und nicht abgeholt wurde. Sogar zwei verunfallte Autos sah, die von der Natur langsam wieder in Beschlag genommen werden. Auffällig übrigens der hohe Anteil von Dosen aus österreichischer Produkt und mit einem Getränk, das wie verflüssigte Gummibärchen schmeckt. Ich habe mal ne Zählprobe gemacht und sah auf einem Kilometer 17 RB-Dosen – damit ist unser aller Freund Mateschitz der einsame Müllkönig im schottischen Hochland…

Morgen stehen 134 Kilometer nach Inverness an, und damit wäre ich dann auch schon in der nördlichsten Stadt angekommen. Da ich noch einen weiteren „Puffertag“ in petto habe und meine Rückfahrt erst für Mittwochfrüh gebucht ist splitte ich die letzten beiden Etappen in drei und lasse es etwas gemütlicher angehen, zumal die Wettervorhersage mit Ausnahme des Sonntags (Regen…) nicht so schlecht ist. Ehrlich gesagt würde ich euch jetzt nicht mehr empfehlen, irgendwelche Wetten einzugehen, dass der Grüne es niemals bis John O’Groats schaffen wird 😉

Hier noch die Route für morgen und damit good night and have a nice weekend

Etappe 10/Part Two: Crossing the big town

Vor Glasgow hatte ich Respekt. So eine Stadt auf dem Rad zu durchqueren ist ja schon ein Heidenspass, wenn man sie kennt. Wenn man sie nicht kennt, wird es zum Randerlebnis. Nun gibt es in Glasgow den wunderbaren Radfernweg 75, der mitten durchs Zentrum führt. Und auf dem ich satte dreieinhalb Stunden verbrachte. Mal mit entspannter Gemütlichkeit, mal mit an Verzweiflung grenzender Ratlosigkeit, mal voller Wut, einmal auch im lautstarken Disput mit einem Truckdriver, der meine Kenntnisse der englischen Kraftausdrücke bis aufs Äußerste ausschöpfte. Von ihm lernte ich keine neuen dazu, er war recht einfältig und in meinen Augen natürlich auch ganz und gar nicht im Recht. 🙂

Statt 135 Kilometer standen durch die gestrige Splittung der Etappe nur noch um die 80 an, und das war am Ende mein Glück. Denn die 135 durchzufahren wäre eine Herkulesaufgabe geworden. Zumal ich mir die Freiheit gönnte, mal ein bisschen einzutauchen in die Stadt und beispielsweise dem Celtic Park, der nahe meiner Route lag, einen Besuch abzustatten. Die Stopps durch Ampeln, Fußgängerüberwege, Neuorientierung, weil das Navi sagte, es habe den Track verloren undsoweiter kostete jedoch eine Menge Zeit, und so sank das Durchschnittstempo auf karge 15 km/h ab. Nicht weiter schlimm, ich hatte ja Zeit, doch bei der vollen Etappe wäre es wohl ein ziemlich langer Tag geworden.

Radweg entlang der Clyde

Und ein typischer Radweg im Zentrum

Nach Glasgow rein ging es über Hamilton, ehe in Cambuslarn dann der wunderbare Radweg begann, der entlang der Clyde führt. Tolle Sache, so lernte ich gleich Glasgows grüne Lunge kennen – und realisierte, wie riesig der Großraum ist. Ich war schon über eine Stunde im urbanen Gebiet gefahren, als auf den Ortsschildern noch immer der Wegweiser nach „Glasgow“ auftauchte. Als ich auf dem Navi dann „Celtic F.C.“ ziemlich nahe der Route erblickte düste ich kurzentschlossen runter und landete im Paradies. Ein paar Fotos geschossen, tatsächlich ne Tasse für die Sammlung eingepackt, dann ging es weiter. Glasgow hebe ich mir für später auf, das ist eine dieser Städte, die man durch den Fußball sicher großartig erschließen kann.

Bis ich endlich „oben“ wieder ausgeworfen wurde aus dem Moloch hatte ich neben der schicken und poshen Seiten auch die weniger schönen gesehen. In Clyde beispielsweise, wo der Ölhafen liegt und es doch tüchtig nach Arbeit riecht. Dort hatte ich dann auch die Konfrontation mit dem Truckdriver. Und das ging so: mein Navi funkte mal wieder „Streckenabweichung“, woraufhin ich vor einer Seitenstraße links ranfuhr, um zu gucken. Einen Moment später hupte neben mir der Brummi wie wild auf – obwohl ich direkt auf den Fußgängerweg gefahren war, also gar nicht auf der Straße stand. Er wollte genau in diese Straße abbiegen mit seinem 30 Tonner. Na, kann er ja auch, muss er doch nicht soviel Lärm machen. Also rückte ich beiseite und ließ ihn abbiegen, während ich über meine weitere Strecke grübelte. Kaum war er abgebogen hielt er an und kam wüst schimpfend auf mich zu. Den „fucking idiot“ zitiere ich mal, der Rest war definitiv nicht jugendfrei. Er war jedenfalls extrem unentspannt und ich fand seine Reaktion doch ziemlich überzogen. Das teilte ich ihm auch mit, woraufhin eine neue Schimpfkanonade kam. Na ja. Ich gab ihm dann noch den Tipp „Get a life“ mit und setzte meinen Weg fort, denn meine Route hatte ich inzwischen gefunden.

Die Strecke entlang des Loch Lomond ist bislang eine ziemlich Ernüchterung. Es ist die Autobahn nach Norden. Extrem heftiger Verkehr, in dem ich mich auf meinen zwei schmalen Gummireifen ziemlich unwillkommen fühle und in dem ich morgen doch den ganzen Tag unterwegs sein werde. Auch der Campingplatz in Luss, der Ort war unter dem Namen „Glendarroch“ übrigens Drehort der schottischen TV-Serie „Take the High Road“, steht unter ständiger Lärmbeschallung, liegt ansonsten aber traumhaft. Und wird von zwei älteren Ladies geführt, die herzzerreissend freundlich sind und mit denen ich schon viel lachen durfte.

Ja, Luss kann was! Gotteidank hört ihr die nahe „Autobahn“ nicht

So, das muss reichen für heute, war ein langer Tag, und morgen kommt ein langer und harter Tag. Es geht nach Glencoe, es geht zurück in die steilen Abstiege und es geht in den wilden Verkehr. Laut Routenführer kriege ich dafür eine der schönsten Landschaft zu sehen, die Schottland zu bieten hat. Na, schaun wir mal. Route hier, wobei ich den südlichen Zipfel schon bis Luss geradelt bin. Alsdann, see you tomorrow!

your hardy cyclist