Orkan by bike part two

Mein Gott, was für ein Tag! Nach einer durchregneten Nacht lachte uns heute morgen zunächst die Sonne an und stimmte uns optimistisch, was den 131-Kilometer-Tag auf fast komplett Schotter betraf. Die ersten 20 Kilometer waren auch ganz nett, wenn auch sehr hügelig (nach 50 Kilometern standen 1.667 Höhenmeter auf dem Computer).

Dann ging es los. Orkanböen, wie ich sie auf dem Fahrrad noch nie erlebt habe. Na ja, AUF dem Fahrrad habe ich sie dann auch nur selten erlebt, denn die meiste Zeit war Schieben angesagt, und was da mitunter mit unseren Bikes passierte, zeigt Alfred auf dem Bild beispielhaft. Wenn die richtige Bö kam, riss sie einem das Rad förmlich aus der Hand, und mitunter war es selbst zu Fuß unmöglich, vorwärts zu kommen. Am Schlimmsten war jedoch der umherfliegende Schotter, der einem mit voller Wucht ins Gesicht knallte.

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Nach 35 Kilometer bogen wir dann etwas gen Süden ab, und die Lage verbesserte sich leicht. Aber nur kurz, denn schon bald flogen wir wieder von unseren Rädern, und bei Kilometer 50 war klar – es geht nicht weiter. Damit begann das nächste Martyrium, denn das Krisenmanagement des Veranstalters war, nun ja, „verbesserungswürdig“. Nach Stunden des Wartens wurden wir schließlich abgeholt, doch die Bilanz eines unvergesslichen Tages ist verheerend: insgesamt konnten ganze acht Fahrer von 40 die gesamten 131 Kilometer fahren, und von den sechs Teilnehmern, die heute morgen noch immer auf 100 % gefahrene Strecke waren, verloren zwei heute diesen Status – sieben Tage vor dem Tourende…

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