Against the Wind

Weite und Wind - Patagoniens Pampa

Endlose Weite und ewiger Wind – Patagoniens Pampa

Stellt Euch eine asphaltierte Straße vor, die sich schnurgerade und flach am Horizont verliert. Links seht ihr steppenähnliche Felder bis zum Horizont. Rechts dieselben steppenähnlichen Felder. Ebenfalls bis zum Horizont. Am Himmel jagen sich Wolken, und von rechts kommt ein kalter und starker Wind. Ein sehr starker Wind. Ohne Pause, ohne Gnade.

Eure Beine pedalieren mit höchster Kraft, doch auf dem Tacho tauchen trotzdem nur Werte zwischen 11 und 13 km/h auf. Eure Arme arbeiten mit höchster Kraft, um den Lenker gegen den Seitenwind zu stemmen und halbwegs die Spur zu halten. Jede Bö bläst Euch auf die Gegenfahrbahn, aber das ist okay, denn Autos fahren hier nur höchst sporadisch vorbei. Ihr habt noch 60 Kilometer bis zum Ziel. Bei durchschnittlich 12 km/h sind das weitere fünf Stunden reine Fahrzeit.

Am Ende erwartet Euch ein trostloses Fleckchen Erde, in dem Ihr erneut mit dem Wind kämpfen müsst, um Euer Zelt aufzubauen. Duschen gibt es keine, anstelle von Toiletten marschiert Ihr hinter irgendein umliegendes Gebüsch und der Traum von einem kühlen Bier bleibt ein Traum, denn zu kaufen gibt es hier nichts.

Willkommen in der Pampa von Patagonien!

Ich hatte viel gehört und gelesen vom Wind in Patagonien. Wie stark er sei, wie gnadenlos, wie ruhelos. Alles bloße Theorie, denn nichts hat mich wirklich auf das vorbereiten können, was die Wirklichkeit für uns bereithielt. Auf das Gefühl, am Morgen bei eisigen Temperaturen auf mein Fahrrad zu steigen und zu wissen, in den kommenden Stunden nichts anderes als diesen Wind zu hören, ihn zu bekämpfen, ihn zu hassen.

Wind muss man akzeptieren, sonst zerbricht man an ihm. Der Wind hier jedoch hat etwas verdammt würdeloses. Wie eine Katze mit einer erwischten Maus spielt er zunächst mit einem, ehe er zum finalen Schlag ansetzt. Denn er ist mächtig, und er ist hier zuhause. Und genau das lässt er einen spüren. Nämlich wie klein und schwach man als fahrradfahrender Mensch in diesem wilden Teil der Welt tatsächlich ist. Patagonien ist das Land der Winde. Nun habe ich endlich eine konkrete Vorstellung, was darunter wirklich zu verstehen ist. Und kann sagen: es ist unbeschreibbar.

Neun Fahrtage in Folge liegen hinter uns. Und jeder hatte seine eigene Ausprägung, seine eigenen Herausforderungen. Neun Fahrtage in Folge vor allem deshalb, weil es auf den 879 Kilometern zwischen Coyhaique und El Calafate, wo wir nun am Pausentage unsere wunden Hintern kühlen, nichts außer Pampa gibt. Die ersten beiden Nächte verbrachten wir mit Puerto Ibañez bzw. Perito Moreno noch in „Städten“, ehe es immer tiefer ins Niemandsland ging. In der dritten Nacht verdoppelten wir die Einwohnerzahl des winzigen Nestes Bajo Caracoles mit unseren 39 Teilnehmern vermutlich, und danach gab es nur noch fernab der Ruta 40 liegende einsame Estancias, von denen eine den treffenden Namen „La Siberia“ trug.

Bajo Caracoles - eine Handvoll Häuser, ein kleiner Haufen verschrobener Seelen - und ein Eintrag auf jeder Straßenkarte.

Bajo Caracoles – eine Handvoll Häuser (auf dem Bild sind ALLE zu sehen!), ein kleiner Haufen verschrobener Seelen – und ein Eintrag auf jeder Straßenkarte.

Ständiger Begleiter war der aus Westen kommende Wind, und so gingen unsere Blicke beim Austeilen der Zettel mit der Tagesaufgabe nicht mehr auf das Höhenprofil, wie eigentlich seit Quito immer, sondern zunächst auf den Straßenverlauf. Wies er nach Osten gab es Jubel, ging es nach Westen herrschte andächtiges Schweigen.

Der Wind war in der Tat der entscheidende Faktor. Es gab Tage, da erreichte ich Spitzengeschwindigkeiten von 70 km/h und mehr, um nur eine Kurve später auf derselben Straße plötzlich mit 7 km/h voranzukriechen. Hinzu kamen die unterschiedlichen Beläge, auf denen wir pedalierten. Hin und wieder war es schönster Asphalt, doch über mehr als die Hälfte der knapp 900 Kilometer kurbelten wir auf Schotterpisten, die in höchst unterschiedlicher Qualität daherkamen.

„There are no easy days on The Andes Trail“, wiederholt die Tourleitung bei jeder Gelegenheit, und von den neun Tagen zwischen Coyhaique und El Calafate war sicherlich kein einziger Tag „easy“. Im Gegenteil – es war einer der härtesten Abschnitte seit dem Start in Quito und möglicherweise sogar der härteste der gesamten Tour. Und ich muss zugeben, wirklich Spass gemacht hat es nicht immer.

Dafür kamen einfach zu viele Dinge zusammen. Zunächst das Wetter, ohnehin DAS beherrschende Thema auf der Tour. Regen mit Tendenz zu leichten Schneefall am ersten Tag, als es knapp 1.900 Höhenmeter zu überwinden gab. Eiskalter Wind am zweiten Tag – wobei er immerhin meistens von hinten kam und half, absurde Steigungen von bis zu 20 % zu überwinden. Keine Hilfe gab es am dritten Tag, als wir bei frischen 12 Grad 131 Kilometer vor uns hatten und aus dem anfänglichen Rückenwind nach knapp 50 Kilometern ein garstiger Gegenwind wurde, der die Durchschnittsgeschwindigkeit abrupt von beschwinglichen 35 bis 45 auf bestenfalls 12 km/h abbremste.

Tag vier ließ uns morgens um 8 in eisigen Wind aufbrechen und nach dem Lunch in einen bitterbösen Seitenwind steuern, der uns alle an den Rand des Wahnsinns brachte. Sobald man nur ein wenig den Druck vom Lenker nahm, steuerte man auf die Gegenfahrbahn, und das Vorwärtskommen wurde zur schier endlosen Qual. Erst die letzten fünf Kilometer entlohnten ein wenig für die Anstrengungen, denn die Straße machte einen Knick und ließ uns – nunmehr mit Rückenwind – förmlich ins Camp fliegen. Dort gab es zudem einen beheizten Aufenthaltsraum, in dem wir am Nachmittag unsere durchgefrorenen Knochen wärmen konnten und uns gegenseitig ob der vielfältigen und schier endlosen Anstrengungen stöhnend in den Armen lagen.

Zusammengekauerte Zelte im Camp am xxx Tag.

Zusammengekauerte Zelte im Camp am vierten Tag.

Und doch lagen noch immer vier Fahrtage bis zur nächsten Pause vor uns. Tag fünf bescherte uns 84 Kilometer. Als seien der Herausforderungen noch nicht genug, hatten die Veranstalter zu einem Paar-Zeitfahren über 48 Kilometer eingeladen. Ich ging gemeinsam mit Alfred an den Start, und aus meinen anfänglichen Bedenken, mit ihm dann wohl eher doch nicht mithalten zu können, wurde schon bald ein Riesenspass. Es brauchte nur ein paar Kilometer, dann hatten wir unseren Rhythmus gefunden und schossen in geradezu perfekter Harmonie über die flache und schnurgrade Straße. Schnell waren wir in den hohen 40ern unterwegs, und bald fielen auch die 50er, ließen wir in einem Höllentempo zahlreiche vor uns gestartete Paare hinter uns. Ein fantastisches Gefühl, in derart hohem Tempo neben- bzw. hintereinander zu kurbeln und zuzuschauen, wie die Kilometer nur so vorbei fliegen. Am Ende landeten wir mit einem für mich geradezu unfassbaren Durchschnittstempo von 46,12 km/h (gehalten über 48 Kilometer!) auf Rang drei, was mich außerordentlich stolz machte.

Schwarz auf Weiß - das Endergebnis im Paar-Zeitfahren

Schwarz auf Weiß – das Endergebnis im Paar-Zeitfahren

Bronze im Paar-Zeitfahren über 48 KIlometer!

Bronze im Paar-Zeitfahren über 48 KIlometer!

Doch der Tag war noch nicht zu Ende, denn anschließend ging es über 34 ziemlich rumpelige Kilometer auf ‚dirt‘ zu einer einsamen Estancia, bei der uns Patagonien dann endlich auch mal wieder sein freundliches Wettergesicht zeigte. Im windgeschützten Garten der Estancia wurde es unter blauem Himmel so richtig mollig warm, und erstmals seit zehn Tagen konnte ich mal wieder T-Shirt und Shorts herauskramen. Was für eine Wohltat, mal nicht im Regen bzw. Wind frieren zu müssen!

Der sechste Fahrtag schien mit 67 Kilometern und 553 Höhenmetern (allerdings komplett unasphaltiert) eine recht übersichtliche Aufgabe parat zu haben. Aber ‚there are no easy days….‘. Es begann mit böigem Rückenwind, aus dem nach knapp 20 Kilometern ein wütender Seitenwind wurde, der zumindest mich erneut an die Kapazitäten brachte. Auf der tückischen Schotterpiste blies mich der Wind immer wieder aus der Spur, das ewige Geholper auf der ruppigen Oberfläche ging auf sämtliche Knochen und die schnurgerade Piste, die sich in der Unendlichkeit am Horizont verlor, schlug aufs Gemüt. Selten waren 67 Kilometer so lang, wie an diesem Morgen, und ich war kreuzkaputt, als ich endlich am Ziel in der Estancia La Siberia ankam. Dass die mit einem nicht allzu einladenden Campingfeld und eiskalten Duschen daher kam, verbesserte meine Laune auch nicht wirklich. Immerhin ließ sich am Nachmittag für ein paar Stunden die Sonne blicken ehe der Wind wieder das Regiment überrnahm und die ganze Nacht über wütend an unseren Zelten rüttelte. There are no easy….

Schotter, Wind und Endlosigkeit...

Schotter, Wind und Endlosigkeit…

Tag sieben führte uns nach Tres Lagos, mit rund 300 Einwohner für patagonische Verhältnisse geradezu eine Großstadt. Auf den 94 Kilometern dorthin das übliche Spektakel: eisiger Wind, zumeist von der Seite, dazu bedeckter Himmel und am Ende sogar leichter Regen. Die Piste war zunächst ruppig bis technisch anspruchsvoll, ehe wir mal wieder in die scheinbar überall stattfindenden Straßenbaumaßnahmen gerieten und über knapp 50 Kilometer auf der in der Entstehung befindlichen neuen Ruta 40 pedalierten, was zumindest teilweise Asphalt hieß. Der wiederum fehlte komplett in Tres Lagos, dessen Handvoll Straßen komplett aufgerissen waren und eine neue Teerdecke bekamen. Mächtig was los im südpatagonischen Straßenbau!

Weitere Bauarbeiten bekamen wir am achten Tag zwar nicht zu sehen – die Ruta 40 ist auf diesem Abschnitt bereits asphaltiert – der Wind blieb aber ein ständiger und nur bedingt beliebter Begleiter. Immerhin zeigte sich der patagonische Himmel in seiner schönsten blauen Pracht, lachte die Sonne schon zum Frühstück und wärmte unsere von einer kühlen Nacht steifen Glieder. Kaum hatten wir jedoch die Räder erklommen und uns in den Wind gestellt, ging das Geschnatter los, half bei frischen elf Grad nur tüchtiges Pedalieren gegen den eisigen Wind, der uns den ganzen Tag über nicht loslassen sollte. Es war zwar nur eine 58-Kilometer-Etappe bis zur Estancia La Leoan, doch die führte gen Westen und damit in die Hauptwindrichtung. In einem mehr oder weniger effektiven Sechserpeleton brauchten wir satte 3:16:21 für die Distanz, was einen für flache und durchgehend asphaltierte 58 Kilometer absurden Schnitt von 17,67 km/h ergab – den Rest der investierten Energie fraß der Wind, der entweder frontal von vorne oder leicht seitlich versetzt von vorne kam. Neben dem körperlichen „Kampf“ zehrt übrigens auch die psychische Auseinandersetzung mit dem Wind an den Kräften, denn seine enorme Lautstärke geht einem schon nach kurzer Zeit ziemlich auf die Nerven – im Wind ist halt nie Ruhe.

Against the Wind...

Against the Wind…

Am neunten Tag gönnte ich mir etwas ganz besonderes: einen zusätzliche Pausentag! 107 Kilometer nach El Calafate standen an, und weil die letzten rund 35 abermals direkt nach Westen wiesen, war eine weitere Quälerei vorprogrammiert. Ein „Vergnügen“, auf das ich ausnahmsweise verzichten wollte. Und so kletterte ich auf den Truck und ließ mich ins Camp fahren, wo nun dringend notwendige Erholung ansteht.

Denn zwei Wochen vor dem Ende von The Andes Trail kann – oder muss? – ich sagen: ich bin müde. Es ist ein völlig anderes Radfahren hier unten. Das Wetter, der Wind, die Einsamkeit und die Kälte sind die dominierenden Faktoren. Es ist quasi ein Kampf mit den Naturgewalten und vor allem mit sich selbst. Zumal es nicht so einfach ist, nach rund vier Monaten nahezu täglichem pedalieren und über 9.000 Kilometern jeden Morgen die notwendige Motivation aufzubringen. Wie viele, bin auch ich vor allem mental erschöpft. Jeden Tag das Zelt ab- und aufbauen, jeden Tag an einem anderen Ort übernachten, jeden Tag dieselben 39 Gesichter sehen (und man kennt inzwischen wirklich alle Macken seiner Mitfahrer….), jeden Tag auf verranzten Klos oder gleich im Bushcamp sein ‚Geschäft‘ erledigen, jeden Tag die häufig vergebliche Hoffnung auf eine warme Dusche im Camp und natürlich jeden Tag auf dieses vermaledeite Fahrrad, egal, ob es stürmt oder schneit, regnet oder sonnig ist, um in ein Camp „jenseits der Komfortzone“ zu radeln, das in den seltensten Fällen Urlaubsstimmung aufkommen lässt, hat seine Spuren hinterlassen.

A man has to do, what a man has to do. Kollektives Abwaschen am Abend

A man has to do, what a man has to do. Kollektives Abwaschen am Abend (was der Gummihammer da zu suchen hat, kann ich auch nicht sagen…)

Vermutlich ein Zustand, der für diesen Zeitpunkt normal ist, denn das Ziel Ushuaia ist zugleich sichtbar wie unsichtbar. 1.134 Kilometer sind es noch bis zum Ende der Welt. Einerseits ein Klacks im Vergleich zu den 11.000 Gesamtkilometern, andererseits eine Zahl, die Respekt einflösst, denn vor allem das schon häufig angesprochene Wetter wird vermutlich auch weiterhin für zusätzliche Herausforderungen und/oder Überraschungen sorgen. Und fahren wir nicht auch geradewegs in Richtung Antarktis…?

Etwas, das man jeden Tag mehr spüren kann. Der Blick auf die Südamerikakarte zeigt, dass wir auf einer Höhe mit einem der größten Eisfelder der Erde sind – morgen steht eine Tour zum Perito-Moreno-Gletscher an, einem der mächtigsten Naturwunder, das die Erde zu bieten hat. Und die Lebensbedingungen hier unten sind hart. Ein Spaziergang durch die „Großstadt“ Tres Lagos ließ mich eine Welt erkunden, die mir ebenso fremd ist wie sie mir fremdartig vorkommt. Kleine, gedrungene Hütten, die so ausgerichtet sind, dass sie dem ewigen Westwind widerstehen können. Zwei kleine Supermärkte, in denen man das Nötigste – aber eben auch nicht viel mehr – erwerben kann. Für alles andere stehen Touren von deutlich über 100 Kilometern (ein Weg) an, und ich glaube auch nicht, dass Amazon und Co. großes interesse daran haben, diesen Flecken der Erde mit ihren „Wohltaten“ zu beglücken. Die wenigen Menschen auf den Straßen sind dick eingemummelt gegen den ewigen Wind, denn selbst wenn die Sonne herauskommt (was sie im Laufe des Nachmittags tat), bleibt es eisig. Die Antarktis ist eben spürbar nah.

Meine "Geheimwaffe" gegen den beissenden Wind - dicke Küchenhandschuhe über die normalen Handschuhe ziehen. Sieht albern aus, hilft aber ungemein.

Meine „Geheimwaffe“ gegen den beissenden Wind – dicke Küchenhandschuhe über die normalen Handschuhe ziehen. Sieht albern aus, hilft aber ungemein.

Lunchstopp im eisigen Wind mit heißem Feuer.

Lunchstopp im eisigen Wind mit heißem Feuer.

Im Laufe der Neun-Tage-Woche haben wir uns jeden Tag aufs Neue gefragt, wie man hier leben kann. Und nur bedingt Antworten gefunden. Auch von den Einheimischen nicht. „Patagonien“ antworten sie in der Regel, und haben dabei einen glühenden Stolz in den Augen, wenn das Gespräch auf die hiesigen Lebensbedingungen kommt. Selbst der ewige Wind wird angeführt, wenn die Vorzüge der eigenen Region aufgeführt werden. Neben Ruhe, Weite, Einsamkeit (im positiven Sinne) und Gelassenheit. Man muss wohl hier geboren und aufgewachsen sein, um es vollständig leben und spüren zu können. Jedenfalls ist mir in den neun Tagen kein einziger Mensch begegnet, der nicht aus dieser Ecke stammte sondern zugezogen ist. Sie mag es geben, sie wird es geben, aber es sind nur wenige.

Ich habe immer schon damit geliebäugelt, mal an die Kältepole dieser Welt zu reisen. Die Geschichten von Shackleton und Co. haben mich früh fasziniert, und auch Abenteurer wie Arved Fuchs bin ich gerne via Büchern und/oder TV-Dokumentationen gefolgt. Das ewige Eis hat eben auch einen ewigen Reiz, und selbst wenn wir noch weit entfernt sind vom wirklichen „ewigen Eis“, ist hier schon etwas von diesem „Besonderen“ spürbar. Und außerdem bewegen wir uns ja stetig weiter in Richtung „Ende der Welt“ – ein Abenteuer, das auf dem Fahrrad umso abenteuerlicher wird, weil man von dort aus eben eine multidimensionale Weltsicht einnehmen kann und im Gegensatz zum Auto- oder Busreisenden in vielfältigem Kontakt mit der bereisten Region steht.

Unsere Reststrecke bis Ushuaia übersichtlich auf einem Kartenblatt.

Unsere Reststrecke bis Ushuaia übersichtlich auf einem Kartenblatt.

Nun aber genug der philosophischen Gedanken, die vermutlich ohnehin eher der ennervierenden tagelangen Kurbelei in der Einsamkeit und den Belastungen bzw. Anforderungen geschuldet sind, und hin zu dem üblichen abschließenden Bilderstreifen, zum dem Ihr Euch bitte immer schön ordentlich Wind vorstellt. Am Dienstag geht die große Reise weiter und biegt zugleich auf ihre Zielgerade ein. Elf Fahrtage sind es noch Ushuaia, und wenn ich auf meine große Andenkarte gucke, kann ich zum ersten Mal sowohl meinen Startort (El Calafate) als auch meinen finalen Zielort (Ushuaia) auf einen Blick sehen! Es ist also geradezu greifbar, wiewohl wir bis dahin noch ein paar wilde Abstecher unter anderem in den Nationalpark Torres del Paine unternehmen wollen und sicherlich auch das eine oder andere Mal mit den Wetterlaunen von Mutter Natur hadern werden. Ungeachtet aller Anstrengungen und Klagen schwingt daher auch ein gehöriges Stückchen Wehmut mit, denn dieses Abenteuer, das so erfüllend wie fordernd ist, steuert unaufhaltsam seinem Ende entgegen…

(ach, und noch was ganz anderes zum Schluss: sollte Heike Hannen hier mitlesen: schick mir bitte mal ne Mail wegen Silvester: hallo@hardy-gruene.de)

Und wieder beginnt ein Tag im eisigen Wind.

Und wieder beginnt ein Tag im eisigen Wind.

GRenzübergang von Chile nach Argentinien.

Grenzübergang von Chile nach Argentinien.

Klein-Sibirien in Patagonien

Klein-Sibirien in Patagonien

Im chilenisch-argentinischen Grenzgebiet

Im chilenisch-argentinischen Grenzgebiet

"The Strongest" on Tour - mit meinem lieben Radelfreund Buck.

„The Strongest“ on tour – mit meinem lieben Radelfreund Buck.

Allerlei-Laden in Bajo Caracoles - leider cerrato (geschlossen)

Allerlei-Laden in Bajo Caracoles – leider cerrato (geschlossen)

Das Epizentrum der derzeit komplett bebaustellten "Großstadt" Tres Lagos.

Das Epizentrum der Macht in der derzeit komplett bebaustellten „Großstadt“ Tres Lagos.

DA ist sie, die "deutsche Pampa"!

DA ist sie, die „deutsche Pampa“!

Am Lago Buenos Aires.

Am Lago Buenos Aires.

Tankstelle in Puerto Ibanez.

Tankstelle in Puerto Ibanez.

Puerto Ibañez

Im GRenzgebiet zwischen Chile und Argentinien hatten wir absurde Steigungen von bis zu 20 Prozent zu bewältigen ...

Im Grenzgebiet zwischen Chile und Argentinien hatten wir absurde Steigungen von bis zu 20 Prozent zu bewältigen …

... um solch herrliche Ausblicke genießen zu können.

… um solch herrliche Ausblicke genießen zu können.

Yeah - einen dieser 20-Prozent-Giganten bezwungen.

Yeah – wieder einen dieser 20-Prozent-Giganten bezwungen.

Der Übergang vom bergigen chilenischen Patagonien in die flache argentinische Pampa bot uns herrliche Serpentinen.

Der Übergang vom bergigen chilenischen Patagonien in die flache argentinische Pampa bescherte uns herrliche Serpentinen.

Alles ganz schön weit weg, nicht wahr?

Alles ganz schön weit weg, nicht wahr?

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Ein Kommentar

  1. BEEINDRUCKEND! RESPEKT! Mehr fällt mir nicht dazu ein! Hammer, beiß dich durch den Wind und komm gut an!
    Das der 1.SC05 die Hinrunde mit ganzen 6 Punkten beschlossen hat dürftest du vielleicht mitbekommen haben…die Rückrunde hat leider auch schon -ebenso erfolglos-begonnen. Gestern haben wir mit einer 0:7 Klatsche Drochtersen/Asseln zum Tabellenführer gemacht! Schwarz-gelber Sarkasmus und Gelächter auf der Tribüne/Gegengeraden.
    Der RSV 05 hat sich wacker in die Winterpause und auf einen guten Mittelfeldplatz gespielt.
    Heute haben wir neben Martin Wagenknecht auch ein Hardy Grüne -Anden Trail Spezial in unserer Sendung!

    Viele Grüße aus dem nun auch kälter werdenden Göttingen vom Sauer
    Bis bald

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