The only way is up

Hola, hier meldet sich Caraz zum Mini-Kurzticker von The Andes Trail. Ein niedliches Örtchen inmitten der peruanischen Anden, auf ungefähr 2.200 Metern gelegen und umgeben von schneebedeckten Bergriesen.

In den letzten drei Tagen hieß das Motto ausnahmslos: the only way is up. Als wir am Mittwoch in Huanchaco starteten, stand mein Höhenmesser auf exakt 0 – wir waren auf Meereshöhe. Die erste Nacht verbrachten wir dann im Bushcamp auf 300 Meter, die zweite Nacht im Bushcamp auf etwas über 1.000 und nun die dritte (im Hostel) auf 2.200 Metern. Morgen geht es weiter in den Pausentag in Huaraz, das auf etwas über 3.000 Meter liegt.

Aber was war das für eine Kurbelei! Heute zum Beispiel standen 1.600 Höhenmeter an, von denen die meisten zudem auf „dirt“ – bzw. „off-road“ zu bewältigen waren – eine ziemlich kraftraubende Angelegenheit. Dafür wurden wir von einem Naturschauspiel entschädigt, das uns allen den Atem raubte. Stundenlang kurbelten wir im Canon del Pato, der sogenannten „Entenschlucht“, die zwischen den beiden Bergketten Cordillera Negra und Cordillera Oriental verläuft. Ein trockenes, heißes und augenwonniges Abenteuer, von dem ich übermorgen am freien Tag ein wenig mehr berichten werde.

Ungefähr 90 Kilometer nach Hunachaco trafen wir (endlich!) auf die erste dirt-Strecke - der Spass konnte beginnen

Ungefähr 90 Kilometer nach Hunachaco trafen wir (endlich!) auf die erste dirt-Strecke – der Spass konnte beginnen

Denn heute überraschte mich ein unschönes Problem, das eine sofortige Lösung bedurfte, was wiederum einiges an Zeit in Anspruch nahm: Meine Kamera. Sie hatte in den letzten Tagen schon immer mal ein wenig gemuckt, ehe sie heute Nachmittag endgültig den Geist aufgab. Und die Kamera gehört nun wohl zu einem der wichtigsten Utensilien, die man hier dabei hat. Also machte ich mich am Nachmittag auf den Weg ins wuselige Stadtzentrum von Caraz und checkte die Lage in Sachen Kameras. Drei tiendas („Läden“) mit jweiligen sehr überschaubarem Angebot fand ich, und tatsächlich war ein Modell dabei, das mir nun hoffentlich bis zum Ende der Reise ein treuer und verlässlicher Begleiter sein wird.

Inzwischen ist es hier aber bereits Abendessenzeit, und weil morgen schon wieder 70 Kilometer (natürlich nur bergauf) anstehen, gibt es jetzt nur noch ein paar Bilder von unterwegs, ehe am Pausentag am Montag dann der Bericht folgt – de acuerdo, compañeros?

Hasta luego!

Für jeden Geologen - und auch Nichtgeologen - ein traumhafte Landschaft.

Für jeden Geologen – und auch Nichtgeologen – ein traumhafte Landschaft.

In der "Entenschlucht" durften wir zig von diesen "unheimlichen" Tunneln durchqueren.

In der „Entenschlucht“ durften wir zig von diesen „unheimlichen“ Tunneln durchqueren.

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Das Terrain, auf dem wir über weite Strecken unterwegs waren – nicht ganz einfach zu fahren, zumal immer wieder Wellblechabschnitte dazukamen.

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Mein Zelt in der Einsamkeit des ersten Bushcamps.

 

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Ein Kommentar

  1. Hallo Hardy, wir kennen uns nicht,aber ich lese und studiere deine andentrail-News sehr aufmerksam! Ich bin ein, das darf ich auch sagen, sehr guter Sportsfreund von deinem germanischen Mitfahrer Alfred! Kurzzeitig hatte ich mir Gedanken gemacht, vielleicht eine Sektion mit euch zu fahren! Im Nachhinein bin ich jedoch jetzt froh, dass ich diesen Gedanken verworfen habe! Ich wäre eindeutig überfordert gewesen!
    Dir wünsche weiter gute Beine, achte auf deine Gesundheit, stecke auch mal zurück und genieße die schöne atemberaubende Landschaft und schieße weiter beeindruckende Bilder!
    Viele Grüße aus Ravensburg
    Roland Heine

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