3. Tag / day 3

Ist schon dekadent: sitze hier vor meinem zelt, vor mir das rote meer und die sinai halbinsel, hinter mir die berge und überall die inzwischen längst vertrauten arabischen musikklänge.
Ansonsten ist die gegend hier allerdings etwas arg langweilig. Wir sind heute morgen um 7 auf eben jener straße aufgebrochen, an der wir noch immer sind. 135 km weiter südlich allerdings. Dazwischen waren: sand, sand und jede menge sand. Na, und dieses endlose asphaltband, auf dem wir uns gen süden quälen. Das wir dem näherkommen, merkt man vor allem an der sonnenintensität, die doch deutlich zugenommen hat.
Bin wieder super durchgekommen und habe meinen gestern errungenen platz unter den ersten 25 verteidigt. Bin sogar über 90 km mit der spitzengruppe geradelt und durfte mehrfach führungsarbeit übernehmen. Anders gesagt: heute gab es momente, da hab ich die tour d’afrique angeführt. Als die starken jungs dann bei kilometer 93.45 auf tempo machten, war aber bald schluss. Ne zeitlang hielt ich noch mit 42 km/h mit, dann musste ich abreissen lassen. War aber eine geile erfahrung, und durch das hohe tempo auf den über 90 km lag ich super in der zeit.
Die letzten 40 km – dann wieder im alleingang bei konstantem gegenwind (grrr) – waren hart und erschienen endlos. Unser lager ist der echte wüstenklassiker, doch nach drei tagen wäre ne dusche (und ein klo!: wüste und spaten…) mal wieder nett. Morgen stehen ‚100‘ km an, und in safaga soll ein schmucker campingplatz auf uns warten.

Came in early as i could join the leading group for more than 90 km and we all went rather quick as well as helped each other with the strong headwind. However, when the strong guys sped up i could keep up at 42 km/h for a while until i had to let them go. The last 40 km were hard as i was all alone inn the headwind and more than happy arriving at camp. Camp is pretty easy right in the desert, opposite the sinai. No showers and toilet for the third day in the row now. Tomorow we are supposed to stay on a campsite with a little more facilities. Landscape here is rather boring, sand everywhere, nothing to see. Oh, and this road we’ve been cycling on all day (and will do again tomorrow).

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