Tage der letzten Dinge /Days of Last Things

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Es sind die Tage der letzten Dinge. Gestern war ich zum letzten Mal in Göttingen, heute habe bei den Kolleginnen und Kollegen von den Verlagen Werkstatt und Agon Tschüß gesagt, morgen kommt mein lieber Freund Matthias zum Abschied nehmen und am Samstag steht zum letzten Mal die Mucki-Bude auf dem Programm. Zwischendurch trudeln aufbauende E-Mails und Anrufe ein, häufen sich auch hier im Blog die Kommentare. Schön!
Bewegende Zeiten, zumal mein Alltag im Moment ohnehin fast komplett von den letzten Vorbereitungen ausgefüllt wird. Und dem noch immer irgendwie aussichtslos erscheinenden Unterfangen, das viel zu viele Gepäck in die viel zu kleinen Rücksäcke zu bekommen. Immer, wenn ich glaube, fertig zu sein und endlich alles drin zu haben, trudelt doch noch was ein. Zuletzt fehlten Becher und Löffel, und auch die Handvoll Wäscheklammern wartet noch immer geduldig auf seinen Platz. Puh, bin froh, wenn ich in Kairo bin.
Gute Nachrichten überall. Mein größter Zitterkandidat – das Sudan-Visa – ist heute aus der Botschaft abgeholt worden und wird morgen in meinen Händen liegen. Damit ist zugleich meiner letzte Chance, aus diesem Wahnsinn noch auszusteigen, zunichte. Nun hilft nix mehr: ich muss da durch! Seit heute Nachmittag bin ich zudem stolzer Besitzer eines handlichen Batzen US-amerikanischer Dollar, die mir dort weiterhelfen sollen, wo Plastikgeld nicht zählt. Den Impfmarathon habe ich auch hinter mir, meine Haarpracht wurde heute auf übersichtliche vier Millimeter gekürzt unser Postbote weiß auch Bescheid.
Was noch bleibt? Ne Menge. Aber es sind ja auch immer noch drei Tage… Also keine Hektik, bitte.

ENGLISH VERSION These are the days of the last things. Yesterday I went to Göttingen for the last time, today I said goodbye to all my friends at the publisher houses of Werkstatt and Agon, tomorrow my dear friend Matthias will pay me a last visit and on saturday its my very last appearence in the gym. In the meantime constitutive e-mails and calls keep coming in, comments here in this blog popping up more frequently. Nice!
Moving times, particulary as my daily routine is filled with the last prepartion anyway. And the still impossible task to get all my stuff into bags which appear much too small for them. There is always something missing, whenever I think I’m done at last! Be it the mug or the spoon, be it those clothes pegs which are still patiently waiting to find a way into the rucksack. Boy, oh boy, I’ll be happy when I’m in Cairo.
Good news everywhere. Today I receiced a mail that the Sudan Visa is ready and is posted to me. Yeep, my biggest worry is history! Unfortunately, with that I’ve lost my last excuse to cancel the whole business as well and have to face the truth: I’m going to Africa, I’m travelling Africa north to south. I’m crazy…
Since this afternoon I’m also proud possessor of a sizeable bunch of US-Dollar notes that hoepfully will help me at those places where plastic money is useless. I got all my injections done, my hair is cut short to a handable four millimeter and our postmen knows what to do.
What’s left? A lot! But it“s still three days to go, so… no rush, please.

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