Schock am Morgen / Schock in the morning

Groß, schwer und unhandlich

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Da steht es, mein Problem. 29 Kilo schwer, etwa 1,50 Meter lang, 80 cm hoch und 30 cm breit. Mit anderen Worten: ein Klotz von einem Karton. Kaum zu bewegen, und doch muss er irgendwie nach Kairo. Von mir transportiert. Wie ich das machen soll? Keine Ahnung, zumal ich ja auch noch einen Rucksack auf dem Rücken tragen und mein Handgepäck werde schleppen müssen.

Den Fahrradkarton auf die Waage zu stellen  war die Antiklimax eines insgesamt sehr gelungenen und intensiven Tages. Morgens um 9 schlug ich meine Zelte bei Fahrrad Beckmann in Duderstadt auf, wo mein favorisierter Fahrradmechaniker Stephan mich voller Freude begrüßte. „Und, bereit?“, fragte er grinsend, und ja, ich war „bereit“. Ruckzuck hatten wir mein stolzes Zweirad in seine Einzelteile demontiert, aalten sich Ritzel, Kette und Kurbel in säubernden Entspannungsbädern, mussten abgenutzte Bremsbeläge weichen, erhielt die Schaltung neue Bautenzüge.

Ein Traumteam, oder?

Während sich mein angehender Straßenkompagnon nach dem Wiederzusammenbau plötzlich als ein quasi nagelneues Gefährt präsentierte und zuversichtlich den Eindruck machte, dass es nun endlich losgehen kann, wurde ich von Stephan in die Geheimnisse der Zweiradtechnik eingeweiht. Ob er ein guter Lehrer war, wird sich erst auf den Straßen Afrikas zeigen, aber ich bin zuversichtlich, dass seine Worte bei mir nicht nur Eindruck hinterlassen haben…

Am Ende eines spassigen und lehrreichen Vormittags wurde es dann ernst: das Fahrrad musste schließlich noch in die Box. Und nachdem es drin war, lockte überall so schön viel Platz. Also füllte ich die Box mit allerlei weiteren Ausrüstungsgegenständen. Schlafsack, Schuhe, Sonenncreme, Helm usw. Und kriegte große Augen, als ich die Kiste auf die Waage stellte und mich schockierende 29 Kilo angrinsten.

So gehts also nicht, und morgen muss ich wohl noch mal neu packen…

ENGLISH VERSION Here it is, my problem: 29 kilo heavy, about 1,50 m long, 80 cm high and 30 cm wide. In other words: a heck of a box. Difficult to move, but nonetheles it needs to go to Cairo. Carried by no one but myself. How? No idea yet the more so as I have to carry my backpack and hand luggage as well.

Drin is es!

Putting the box with the bike inside on the balance was the anticlimax of an otherwise brillant and happy day. 9 o‘ clock sharp I turned up at Fahrrad Beckmann in Duderstadt, where Stephan, my favoured bicylce mechanic was waiting for me already. „And, ready?“, he asked, and yes, I was ready! In no time we stripped my bike of all parts, cleaned everything, changed the brake linings, put in new shift cables, did this, did that.

While my bike turned into a beauty again step by step and certainly looks ready for action now Stephan teached me about the deeper knowledge of bike mechanic. Wheather he was a good teacher Africa will show. But I’m positive his knowing word not only left an impact on me…

At the end of a funny and instructive morning we put the bike into the box. It fitted just perfectly, and there was empty space almost everywhere. Space, I happily filled with other stuff: sleeping-bag, shoes, sun-cream, helmet – you name it. However, the shock came when we put the box on  the balance and it showed a mighty 29 kilos.

Well, that obviously doesn’t work and I do have to arrange everything again…

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