Monat: Oktober 2010

Erster Abschnitt Kairo-Khartoum / First Section Cairo-Khartoum

Lesestoff

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Drei Monate scheinen eine lange Zeit zu sein, doch wir wissen alle, wie schnell sie vorbeigehen können. Und in drei Monaten werde ich irgendwo im südlichen Ägypten auf dem Rad sitzen und vermutlich mit wundem Hinterteil ordentlich fluchen, wie bescheuert ich sein konnte, mich für die Tour d’Afrique 2011 anzumelden.

Heute hingegen freue ich mich drauf und stecke mitten in den Vorbereitungen. Gerade hatte ich ein längeres und sehr nettes Telefonat mit einem Teilnehmer der diesjährigen Tour d’Afrique, der mir die enorme Bedeutung von scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten klar machte. Eine Taschenlampe zum Beispiel ist beim längsten Radrennen der Welt elementar: Schließlich stehen wir morgens vor dem Sonnenaufgang auf, und wer da im wahrsten Sinne des Wortes keinen „Durchblick“ hat, der hat schon vor dem Start der Tagesetappe „verloren“. Ich werde nun also nicht nur, wie ursprünglich geplant, eine kleine Headlampe zum abendlichen Lesen im Zelt mitnehmen, sondern mindestens noch eine weitere Leuchthilfe. Danke an Ruben!

Gestern strahlte die Sonne hier wunderschön, und obwohl es mit knapp fünf Grad etwas frisch war, konnte ich eine schöne Rundtour über knapp 80 Kilometer absolvieren. Mit seinen vielen Höhen und Tiefen ist Südniedersachsen immer wieder ein ziemlich dankbares und zudem sehr schönes Trainingsterrain. Heute hingegen ist es grau, regnerisch und windig – da geht es dann nachher wieder in die Mucki-Bude, ein wenig an meinem Alabasterkörper feilen.

Die Tour d’Afrique ist aber nicht nur Fahrrad fahren, sondern eben auch Afrika erfahren. Ich bin längst dabei, das eine oder andere Buch durchzuarbeiten (super vor allem Bartholomäus Grills „Ach, Afrika“ sowie „Dark Star Safari“ von meinem Lieblingsreisejournalisten Paul Theroux), um nicht völlig unwissend den Kontinent zu durchqueren. Und weil ich natürlich auch immer ein Äuglein für den Fußball in den jeweiligen Ländern offen haben will, gehört mein eigenes Buch „Weltfußballenzyklopädie Amerika, Afrika und Ozeanien“ ebenfalls zur „Pflichtlektüre“.

Für alle die neugierig genug sind, will ich nun mal anfangen, über die insgesamt acht Abschnitte von Kairo nach Kapstadt (siehe „TdA 2011“) zu berichten. Der erste nennt sich „Pharao’s delight“ („Pharaos Vergnügen“) und geht von der ägyptischen Millionenmetropole Kairo nach Khartoum, der Hauptstadt des Sudans.

Am 15. Januar werden wir uns morgens gegen 7 Uhr unter den Pyramiden von Gizeh treffen und gemütlich unter der Spinxh vorbeiradeln, um das für die meisten von uns wohl größte Abenteuer des Lebens zu beginnen. Anfangs werden wir von einer Polizeieskorte begleitet sein – Kairo kommt auf mindestens 16 Mio. Einwohner (so genau weiß das niemand), und da sind wir auf unseren hochmodernen Fahrrädern und mit bunten Klamotten nicht ganz ungefährdet. Von Kairo aus geht es gen Osten zum Roten Meer, an dessen Ufern wir dann u.a. über Hurghada Richtung Süden bis zur Stadt Sefaga pedalen.

Ägypten/Egypt

Von dort aus geht es zurück ins Landesinnere, wo wir in Qena auf den berühmten Nil treffen werden. An dessen Ufer gehr es alsdann immer Richtung Süden, wobei wir Luxur passieren und schließlich hinter Aswan die ägyptisch-sudanesische Grenze erreichen. Spätestens dort wird das „Abenteuer“ dann so richtig beginnen. Die Fähre über den Nasser-Staudamm ist berühmt-berüchtigt und wird uns in etwa 24 Stunden gemütlicher Fahrt nach Wadi Halfa bringen. Eine Stadt im Norden Sudans, die diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient, da sie nicht viel mehr als ein winziger Fährhafen ist.

Im Sudan folgen wir dem Lauf des Nils, passieren auf unserem Weg durch die Nubische Wüste u.a. Dongola und kommen schließlich über Omdurman in der Hauptstadt Khartoum an, wobei dort aus Sicherheitsgründen wohl erneut eine Polizeieskorte auf uns warten wird. Dort endet der erste Abschnitt, an dem wir knapp 2.000 Kilometer auf dem Tacho haben werden.

Sudan

Auf diesem ersten Abschnit steht vor allem das Eingewöhnen in das tägliche Radfahren und das „Exotische“ auf dem Programm. Über weitere Strecken werden wir auf Asphaltstraßen radeln, was am Anfang natürlich ideal ist. Die Wüste auf dem Fahrrad zu durchqueren, dürfte hingegen eine besondere Erfahrung sein, und ich hoffe schon jetzt, dass uns der kräftige Gegenwind, mit dem die Teilnehmer in diesem Jahr schon am zweiten Tag auf über 160 Kilometer zu kämpfen hatten, diesmal erspart bleibt.Der Kontrast zwischen Ägypten und dem Sudan wird groß sein. Ägypten ist hektisch und laut, während der Sudan bisweilen wie ein vergessenes Land wirkt. Sowohl Ägypter als auch Sudanesen gelten als sehr freundlich und aufgeschlossen, so dass uns sicher die eine oder andere nette Begegnung bevorstehen.

In Khartoum gilt es dann, den dortigen fast westlichen Standards entsprechenden „Luxus“ zu genießen, denn der zweite Abschnitt von Khartoum nach Addis Abeba soll hart werden. Warum? Demnächst hier!

 

Lesestoff

ENGLISH Three months seems to be a long time, but we all know how fast life can go. In three months I’ll be riding my bike somewhere in the south of egypt, probably cooling my sore back and cursing myself for being so stupid to participate in the Tour d’Afrique 2011.

As for the moment I’m still looking forward to the adventure. I just had a nice phone call with a participant of the Tour d’Afrique 2010 who made me aware to be careful even with the tiny bits in my preparation. A torch for example is one of the most important items on the tour! As we get up before sunrise you are lost without a proper torch even before the actual stage of the day has started. So I’ll carry another torch apart of the small head torch I’d planned to take just for reading at night in my tent… Thank you Ruben!

Yesterway we had plain sunshine here, and although it was rather freezing (5 degree celsius) I could cycle a nice round-trip of about 80 kilometres. With many small and some bigger hills, South Lower Saxony is a perfect training area for me and a nice one as well.

Today its grey, cold and windy, so it’ll be the gym for me. Working on my body-shape ;-).

The Tour d’Afrique is not only cycling, it’s “feeling” Africa as well. I’ve been reading a couple of books on the continent lately (among them the great “Ach, Africa” from the German journalist Bartholomäus Grill and “Dark Star Safari” from Paul Theroux, my favoured travel writer) to pile up information. Always having football in mind, I studied my own book “Encyclopedia of World Football, America, Africa and Oceania”) as well.

For those of you curious enough I’m going to write a few words about each of the eight sections the Tour d’Afrique is divided. Starting today with “Pharao’s delight” from Cairo to Khartoum in Sudan.

January 15th, seven o’clock in the morning, we all will be meeting under the pyramids of Giza, pedal our way under the famous Great Spinxh and start an adventure that for most of us will be the biggest in life. We will be escorted by the police as Cairo with more than 16 mio. souls might be a bit too dangerous for a group of around 60 weirdos on high-end bikes and in funny clothes. From Cairo we pedal east to the Red See and then South via Hurghada to the town of Sefaga, around 400 kilometres south of Suez.

Ägypten/Egypt

From Sefaga we head inland and meet the famous river Nile at Qena. Cycling south along the shore of the Nile we pass Luxor and meet the Egyptian-Sudenese border just after Aswan. If not yet, the adventure now certainly will start! The ferry crossing the Lake Nassar is notorious and takes about 24 hours to bring us to Wadi Halfa. That’s a town in northern Sudan which doesn’t actually deserve the label “town” as it is just a tiny harbour, surrounded by a couple of houses.

In Sudan we follow the Nile southwards, cross the Nubian Desert, pass the town of Dongola and finally arrive in the sudenese capital Khartoum, where another police escort will be waiting for us. In Khartoum the first sections ends. We then should have around 2.000 kilometres on the clock.

Sudan

The major thing during the first section will be getting to used sitting on a bike day-in day-out and coping with all the exotic things around us. As there is tarmac almost constantly from Cairo to Khartoum, roads won’t be a problem, which is nice to know.

However, to cross the desert on a bike will hold some unique experiences, whereas I sincerely hope we might be spared the strong headwind, that more than bothered the Tour d’Afrique this year for around 160 kilometre on the second day.

The difference between Egypt and Sudan will be significant. Egypt is hectic and loud whereas Sudan appears to be a forgotten land. Nonetheless, People in both countries are famous for there kindness and openness, so there might be some nice encounters in store for us.

In Khartoum we are supposed to meet some “western standards” such as milk shakes, pizzas etc. Something to enjoy for it could be a while to find such things again, as the second section from Khartoum to Addis Abeba is very much infamous. Why? Tell you more next time!

Unsere Strecke / The Route

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Insgesamt zehn Länder werden wir während der Tour d’Afrique auf unserem Weg von Kairo nach Kapstadt durchqueren: Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Botswana, Namibia und Südafrika.

Eine Reise von Nord nach Süd, das wird auch eine Reise durch die Vielfalt von Afrika sein. Das machen schon Ausgangs- und Endpunkt der Reise deutlich. Wir starten unter den berühmten Pyramiden im großstädtischen und islamisch geprägten Ägypten. Ziel ist das moderne Kapstadt, über das ich schon wahre Wunderdinge gehört habe und vor deren Küste jene Gefangeneninsel „Robben Island“ liegt, auf der Nelson Mandela so lang eingekerkert war. Zwischendrin werden wir Afrika in all seinen Facetten, mit all seinen Problemen, seinen Freuden, seinen Schönheiten und seinen Gefahren erleben. Städte wie Khartoum, Addis Abeba, Nairobi und Windhoek liegen auf unserer Strecke, an Legenden wie den Pyramiden von Kairo, den Victoriafälle und der Kalahari-Wüste in Namibia werden wir vorbeifahren bzw. sie durchqueren.

Und das alles auf dem Fahrrad mit einem Durchschnittstempo von schätzungsweise 25-35 Stundenkilometern. Keine Frage: es ist nicht nur das Rennen, auf das ich mich schon sehr freue, sondern auch und vor allem Afrika, auf das ich neugierig bin. Ich bin gespannt auf die Begegnung mit den Kulturen und den Menschen, auf den Alltag auf einem Kontinent, der für viele ja längst abgeschrieben ist und als „verloren“ gilt.

Auch diesbezüglich wird es für uns eine Reise an die eigenen Grenzen werden. Mit vielerlei neuen Erfahrungen. So radeln wir weitestgehend abseits jener touristischen Routen, die so häufig als „Mauer“ zwischen Einheimischen und Reisenden fungieren. Unser Kontakt zu Afrika wird dadurch direkter und konkreter sein als bei jeder Pauschalreise und auch bei Rucksacktouristen. Wir werden in  Sachen Komfort nicht verwöhnt werden. Wir werden häufig ohne Strom auskommen müssen und den jeweiligen Wetterbedingungen direkt ausgesetzt sein.

Und wir werden in Afrika nicht nur selber für uns „exotische“ Dinge bestaunen, sondern in unseren bunten Radklamotten irgendwo im Hinterland von Äthiopien oder Botswana selber zu „Exoten“ werden.

Das schafft Raum für Begegnungen und Erfahrungen.

Im Laufe der nächsten Wochen werde ich unsere in acht Abschnitte unterteilte Strecke nach und nach ein wenig vorstellen. Welche Länder wir durchfahren, wieviel Kilometer wir absolvieren und was uns vermutlich erwarten wird.

Zum Überblick schon mal ein bisschen Statistik

Gesamtstrecke: 11.960 Kilometer/7.475 Meilen (und damit das längste Radrennen der Welt)

Durchschnittliche Strecke Pro Tag: 123 km/77 Meilen

95 Renntage, 23 Ruhetage und zwei Reisetage (Fähren)

Teilnehmer werden etwa 60 Fahrer aus aller Welt

DIE TOUR D’AFRIQUE 2011 IST IN ACHT ABSCHNITTE UNTERTEILT

15. Januar – 2. Februar: Pharaoh’s Delight 1.979 Kilometer von Kairo (Ägypten) nach Khartoum (Sudan).

4. – 21. Februar: The Gorge 1.689 Kilometer von Khartoum (Sudan) nach Addis Abeba (Äthiopien).

23. Februar – 12. März: Meltdown Madness 1.673 Kilometer von Addis Abeba (Äthiopien) nach Nairobi (Kenia).

14. – 26. März: Masai Steppe 1.218 Kilometer von Nairobi (Kenia) nach Mbeya (Tansania).

28. März – 4. April: Malawi Gin 878 Kilometer von Mbeya (Tansania) nach Lilongwe (Malawi).

6. – 14. April: Zambezi Zone 1.215 Kilometer von Lilongwe (Malawi) zu den Victoriafällen (Sambia).

17. – 27. April: Elephant Highway 1.539 Kilometer von den Victoriafällen (Sambia) nach Windhoek (Namibia).

29. April – 14. Mai: Diamond Coast 1.762 Kilometer von Windhoek (Namibia) nach Kapstadt (Südafrika).

ENGLISH: During the Tour d’Afrique from Cairo to Cape Town we will cross ten countries altogether: Egypt, Sudan, Ethiopia, Kenya, Tanzania, Malawi, Zambia, Botswana, Namibia and South Africa.

Covering Africa from north to south will be a journey into the variety and diversity of Africa. Take our first and last stop for example: We start at metropolitan and islamic egypt capital Cairo and finish in modern Cape Town, South Africa, a town, many people consider as one of the most beautiful in Africa. Cape Town not only can boost with the famous „table mountain“ but also with the infamous Robben Island, where Nelson Mandela was jailed for a long time. In between, we will discover Africa in all its disguises, its problems, its happiness and despair, its beauty and its danger. Villages as Khartoum, Addis Abeba, Nairobi and Windhoek are on our route as are legends like the pyramids of Cairo, the Victoria-Falls and the Kalahari Desert.

And all that on a bike with an average speed between 25 and 35 kilometres per hour. Needles to say that it is not only the race, I’m looking forward to, but also Africa. I’m curious about my encounters with the cultures and the people, about the every-day-life on a continent most people in our western world consider as „lost“.

Saying that, the Tour d“Afrique will be a journey to the edges of my own limits. And it might provide complete new experciences. Most of the time we cycle far away from the touristic routes which often are  walls or boundaries between the locals and the tourists. On our bikes we will experience Africa much closer than those package tourists and backpackers as well. We won’t have much comfort. We often have to live without electricity, and we always have to cope with the weather – be it as it may.

Going to Africa for us cyclists in our colourful and to the eyes of the locals very strange clothes means not only discovering things we consider as „exotic“ but being considered „exotic“ as well. Certainly a good way to make new encounters and experiences.

During the next weeks I’m presenting all eight sections of the Tour d’Afrique 2011. What countries we cross when, how many kilometres we cycle and what we have to expect there.

Starting with a litle bit of statistics

Full Tour: 11.960 Kilometer/7.475 Meilen (longest bike-race in the world)

Average distance per day: 123 km/77 Meilen

Riding days: 95. Resting Days: 23. Journey days: 2 (Ferries)

Participants: about 60 biker from all over the world

THE TOUR D’AFRIQUE 2011 IS DIVIDED IN EIGHT SECTIONS

January, 15 to Februar, 2.: Pharaoh’s Delight 1.979 Kilometre from Cairo (Egypt) to Khartoum (Sudan).

February 4. to 21.: The Gorge 1.689 Kilometre from Khartoum (Sudan) to Addis Abeba (Ethiopia).

Februar 23. to March 12.: Meltdown Madness 1.673 Kilometre from Addis Abeba (Ethiopia) to Nairobi (Kenya).

March 14. to 26.: Masai Steppe 1.218 Kilometre from Nairobi (Kenya) to Mbeya (Tanzania).

March 28. to April 4.: Malawi Gin 878 Kilometre from Mbeya (Tanzania) to Lilongwe (Malawi).

April 6. to 14.: Zambezi Zone 1.215 Kilometre from Lilongwe (Malawi) to Victoria-Falls (Zambia). 

April 17. to 27.: Elephant Highway 1.539 Kilometre from the Victoria-Falls (Zambia) to Windhoek (Namibia).

April 29. to May 14.: Diamond Coast 1.762 Kilometre from Windhoek (Namibia) to Cape Town (South Africa). 

Ausfahrt mit Fußball / round-trip with footy

 

Angekommen in Northeim / arrived at Northeim

Fußball + Radfahren = Spass. Und wenn dann noch die Sonne dazu kommt, großer Spaß! So wie heute. Der VfB Oldenburg, seit ewigen Zeiten in einer Fanfreundschaft mit Göttingen 05 verbunden, spielte in Northeim, das schlappe 40 Kilometer von Langenhagen entfernt liegt. Als gegen 12 Uhr die  Sonne rauslugte und sich blauer Himmel zeigte, schwang ich mich aufs Rad, baute auf dem Weg ins Northeimer Stadion noch einen kleinen „Paß“ ein und erfreute mich gemeinsam mit einer ordentlichen Meute Oldenburger an einem 5:1-Sieg des VfB. Am Ende standen 95 Tageskilometer auf meinem Tacho und das Gefühl, das Training optimal genutzt zu haben.

ENGLISH Football + Cycling = Fun. Take sun as well and you have big fun. As today. VfB Oldenburg, a club, Göttingen 05 has been connected in a friendly way since ages, played at nearby Northeim. When the sun came out at 12 o’clock sharp I took the bike instead of the car and cycled the 40 or so kilometre to Northeim. Adding a small hill on the way I had 95 kilometres on the chronometre at the end and was happy about a nice training session. Ah, and Oldenburg won 5:1 – so it was fun as well.

Oldenburger Mob in Northeim

Visa für Sudan und Äthiopien / Visa for Sudan and Ethiopia

Heute kam der 14. Newsletter der Tour d’Afrique, und es scheint allmählich ernst zu werden. Für den Sudan und Äthiopien müssen wir vorab Visa beantragen, was vor allem im Falle des Sudans wohl eine langwierige und etwas komplizierte Geschichte ist. Dummerweise läuft das Visum drei Monate nach seiner Ausstellung automatisch ab, und da wir erst am 25. Januar im Sudan ankommen, muss das alles vorher exakt berechnet werden. Ich werde nun am 25. Oktober mein Visum beantragen und hoffe, dass es so pünktlich bei mir eintrifft, damit ich das äthiopische gleich hinterher beantragen kann. Auch für Äthiopien ist das Visum nur drei Monate nach der Ausstellung gültig, doch die Bearbeitung soll wohl in wenigen Tagen erfolgen. Wird jedenfalls eine ganz schöne Zitterei werden. Ich weiß von einem Teilnehmer der diesjährigen Tour d’Afrique, der seine Visa erst am Tag des Flugs nach Kairo in der Post gehabt hat. Nervenkitzel!

ENGLISH Just received the 14th newsletter from the organizers of the Tour d’Afrique. It’s getting serious! For Sudan and Ethiopia we need to apply for Visa in advance and everything seems to be a bit tricky. Once issued, a visa for Sudan is valid only three months, and as we’ll enter Sudan January 25th, I cannot apply before October 25th. Taking into account that the Sudan embassy takes up to six weeks to issue a visa and send back the passport, it might arrive mid-december and therefore rather late for the ethiopian visa which is also valid for three months only. At least the Ethiopian embassy seems to be much quicker in issuing visas. I know from a rider of the Tour d’Afrique 2010 who had to wait until the very last day to found his passport with both visa in the post. Seems to be a nail-bitting experience.

Bereit für das Abenteuer? (deutsche Version)

Hallo, liebe Leute

Willkommen in meinem Blog, in dem ich von nun an regelmäßig über mein kleines Rad-Abenteuer „Tour d’Afrique“ berichten will.
Viele werden sich fragen, wie man auf so eine verrückte Idee kommen kann. Hätte ich vermutlich vor ein paar Jahren auch gemacht. Bis vor kurzem habe ich keinen Gedanken an Radtouren über längere Distanzen verschwendet – schon gar nicht durch ganze Kontinente. Ein Fahrrad war etwas, mit dem ich von A nach B kommen konnte, wobei ich möglichst jeden Hügel umfahren habe. Ich habe es gehasst, im Regen zu fahren, und ich habe es geliebt, in der (nicht zu prallen!) Sonne dahinzugleiten. Kennen vermutlich die meisten von Euch von sich selbst.

Alles änderte sich 2008, als Bürte zum ersten Mal nach Frankreich fuhr, um von der Tour de France zu berichten (natürlich sind wie immer die Frauen schuld!). Sie nahm das Auto, und ich saß plötzlich mobillos in unserem schönen Langenhagen. Da der hiesige Öffentliche Nahverkehr eine echter Alptraum ist (und zudem ein ziemlich teurer), gab es nur eine Möglichkeit: mein altes Mountainbike entstauben.

Nun gut… Als ich das erste Mal aus Duderstadt zurückkam (bis zu unserer hiesigen Metropole sind es zwar nur schlappe acht Kilometer, die gehen aber zur Hälfte tüchtig bergauf), wusste ich, warum Langenhagen zu den „Bergdörfern“ gezählt wird. Kurz gesagt: es war ein schweißtreibender Alptraum.

Dennoch fand ich Gefallen an der Sache und freute mich bald auf meine samstäglichen Ausflüge zum Duderstädter Wochenmarkt, wo ich meine Einkäufe erledigte, um sie anschließend in den Satteltaschen mühsam nach Hause zu wuchten.

Zwischenzeitlich hatte zudem die Tour de France angefangen, und plötzlich sah das, was ich da in den vorherigen Jahren immer mit nur oberflächlichem Interesse verfolgt hatte, unglaublich elegant und stolz aus. So wollte ich auch auf meinem Fahrrad sitzen! Aus zweckgebundenen Einkaufstouren wurden „Lustausfahrten“, und mein erster „Langtrip“ ging nach Seeburg, wo 05 ein Freundschaftsspiel hatte. Satte 30 Kilometer hin und zurück, jeweils zweimal über zwei (damals) Berge (heute Hügel) – wow, war ich stolz!

Drei Monate später habe ich mir ein Rennrad gekauft.

Seitdem bin ich ungefähr 15.000 Kilometer in Deutschland und Frankreich gefahren und habe einige von den „heiligen“ Tour-de-France-Bergen erklommen. Darunter den Ventoux, den Izoard und den Restefond/Bonette, den höchsten jemals bei der Tour überquerten Pass. Kurzum: ich wurde zum Radfahrer oder zum „randonneur“, wie die Franzosen so schön sagen.

Auf dem Gipfel des „Géant“

 

Ende 2009 las ich im Tour-Magazin über ein Radrennen, das von Paris nach Dakar führt. 7.000 Kilometer auf dem Fahrrad, durch Frankreich, Andorra, Spanien, Marokko, Westsahara, Mauretanien und Senegal. Eine Herausforderung, die mich sofort faszinierte. Das nächste Rennen war für September 2011 geplant, und ich meldete mich an. Voller Vorfreude stürzte ich mich in die Planung, als im Mai 2010 eine Mail vom Veranstalter kam, das Rennen müsse ausfallen. Grund: die unsichere politische Situation in Mauretanien. Das war ein gewaltiger Schock für mich, denn ich hatte mich längst auf dem Weg nach Dakar gesehen.

Und nun?

Als ich mich auf die Suche nach Alternativen machte, stieß ich im Internet auf die Tour d’Afrique. Das war eine noch größere Herausforderung, und zudem eine ganz andere als Paris – Dakar. Wo wir dort fast ausschließlich auf Asphalt gerollt wären, gibt es auf der Tour d’Afrique alles vom schönsten Asphalt in Ägypten über grausame Lavaböden in Nordkenia bis hin zu tückischen Sandpisten in Namibia.

Ich brauchte eine Weile, ehe ich mich entscheiden konnte, doch je länger ich mich mit der Sache beschäftigte, desto mehr faszinierte mich der Gedanke, Afrika von Nord nach Süd auf dem Fahrrad zu durchqueren. Im Juni ging meine Anmeldung raus.

Heute in ungefähr drei Monate werde ich nun unter den Pyramiden von Kairo stehen und das bislang größte Abenteuer meines Lebens beginnen. Manchmal kann ich die Zeit bis zum Start kaum noch abwarten, und Radfahren hat sich seitdem für mich völlig verändert. Nicht nur mental, wo ich versuche, mich auf die 12.000 Kilometer vorzubereiten, sondern auch körperlich. Ich trainiere inzwischen auch auf abseitigen und eher rüden Pisten, ich fahre so häufig wie möglich lange Strecken (wie kurz mal nach Hamburg zu pedalen, um das erste WM-Halbfinale gemeinsam mit Stachel und Nele zu gucken, und dann wieder zurückzuradeln) und ich kümmere mich um Muskelgruppen, von denen ich bislang nicht mal wusste, dass ich sie überhaupt habe. Vorgestern war ich sogar zum ersten Mal in meinem Leben in einer „Mucki-Bude“ und habe zwischen all den Möchtegerne-Bodybildern meine Bauch- und Rückenmuskeln trainiert.

Noch ein bisschen was zu dem Rennen. Die Tour d’Afrique geht über 12.000 Kilometer und beginnt am 15. Januar in Kairo. Ich werde am 10. Januar von München aus nach Ägypten fliegen und dort meine Mitreisenden treffen. Mein Gefährt wird ein Focus Mares-Crossrad sein, für das ich verschiedene Reifen dabei habe. Insgesamt werden so um die 60 Fahrer aus aller Welt die gesamte Strecke absolvieren (hier sind meine Mitstreiter/-innen: http://www.tourdafrique.com/tours/tourdafrique/rider-profiles). Dazu kommen noch einige Fahrer, die nur Teilstrecken fahren. Die Tour wird inzwischen im neunten Jahr von einer kanadischen Firma organisiert. Sie gilt als das längste und härteste Radrennen der Welt.

Damit werde ich in Afrika unterwegs sein.

 Die ganze Sache ist wie ein gewöhnliches Etappenrennen konzipiert. Es gibt rund 100 Etappen, die zwischen 80 und 200 Kilometer lang sind (durchschnittlich 123 Kilometer)  je nach Terrain. Dazu kommen etwa 20 Pausentage sowie Sonderprüfungen wie Zeitfahren und Bergwertungen. Also alles wie bei der „großen“ (bzw. eigentlich ja eher „kleinen“) Tour de France. Das vom Veranstalter gestellte Organisationsteam wird uns mit einem LKW und zwei Kleinbussen begleiten. Es kümmert sich um die Ernährung (drei Mahlzeiten pro Tag, dazu Riegel, Riegel, Riegel, und jede Menge Flüssigkeit) und bereitet die täglichen Zeltlager vor, die gleichbedeutend mit dem Ziel der Etappe sind. Unser Gepäck wird auf dem LKW transportiert, so dass wir nur das Notwendigste am Bike haben. Zum Team gehören auch ein Arzt und ein Mechaniker.

Jeder Fahrer entscheidet für sich, wie er oder sie die Tour d’Afrique angeht. Es gibt „Rennfahrer“ und „Touristen“, wobei nur die Zeiten der Rennfahrer gewertet werden. Unter den Rennfahrern wiederum gibt es einige, die nur wegen des Rennens teilnehmen und entsprechend schnell unterwegs sind, ohne größere Stopps zu machen. Andere Fahrer sind zwar ehrgeizig, wollen aber gleichzeitig Afrika erleben und unterwegs den einen oder anderen Stopp machen bzw. sich mit Einheimischen unterhalten. Für alle Rennfahrer gibt es aber ein Zeitlimit, in dem man im Lager sein muss. Wer es überschreitet, wird aus der Wertung genommen und muss anschließend als Tourist weiterfahren.

Ich bin als Rennfahrer gemeldet, will aber mit offenen Augen (und Herzen) radeln und den Kontinent möglichst wortwörtlich „erfahren“. Ich werde also nicht nur auf meine Zeit achten, sondern auch den einen oder anderen Stopp einlegen und ein wenig in Afrika „eintauchen“. Denn seien wir doch mal ehrlich: gewinnen würde ich die Tour d’Afrique sowieso nicht – selbst wenn ich jeden Tag bis zum Anschlag fahren würde…

Was ich anstrebe, ist der EFI-Status. EFI steht für „every faboulous inch“ – übersetzt: jeder fantastische Millimeter (Gerüchten zufolge soll die Übersetzung im Laufe des Rennens allerdings zu „every fucking inch“ wechseln – „jeder beschissene Millimeter“). Um den EFI-Status zu erlangen, muss man wirklich jeden Millimeter von Kairo nach Kapstadt auf dem Rad sitzend absolvieren – also niemals in den „Besenwagen“ steigen, der vom Veranstalter gestellt wird, um all diejenigen einzusammeln, die wirklich nicht mehr weiterfahren können.

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich allerdings an die berühmte Redewendung, die ich 2008 beim Africacup in Ghana schon nach wenigen Tagen zu begreifen lernte: „That’s Africa“. Will heißen: Erwarte das Unerwartete.

Ob ich also bis Kapstadt durchkomme? Am 14. Mai werden wir es wissen.

Die größte Herausforderung ist übrigens nicht die schiere Distanz bzw. die vier Monate auf dem Rad, sondern die „Konkurrenz“ auf der Straße. Vor allem Afrikas LKW-Fahrer haben einen gefürchteten Ruf und sind bekannt dafür, Fahrradfahrer bestenfalls als Verkehrsteilnehmer dritter Klasse zu betrachten, für die man nicht extra bremsen muss. An meinem Bike werden daher zwei Spiegel sein, und ich trainiere gerade mein Gehör, um sich nähernde Gefahren besser zu erahnen (da der eine oder andere Besitzer eines tiefergelegten VW-Golfs mit „EIC“-Kennzeichen durchaus Eigenschaften afrikanischer LKW-Fahrer aufweist, ist das hügelige Eichsfeld auch diesbezüglich eine ideale Trainingsregion für mich…). Dennoch fürchte ich, dass ich an dieser Stelle die eine oder andere nicht ganz so lustige Geschichte erzählen werde, wenn wir erstmal losgefahren sind.

So weit, so gut. Wer Lust hat, ist eingeladen, diesem Blog zu folgen, denn ich werde von nun regelmäßig von meinen Vorbereitungen berichten. Von meinen Abenden zwischen den Eichsfelder Muskelmännern, von meinen Bemühungen, Visa für Sudan und Äthiopien zu kriegen und auch von meinem Unterfangen, im anbrechenden Winter die Grundlagenkondition nicht einzubüßen.

Bis bald!

Ready for adventure? (english version)

Hi folks

welcome to my blog and welcome to my little adventure cycling Africa from north to south.
You may ask why I’m doing such a rather crazy thing and to be honest I probably would have asked the same question only a couple of years ago myself.
Until recently, I never thought about cycling longer distances – let alone continents! – but considered a bike as something to go with from place A to place B while trying to avoid every hill possible. I hated cycling in the rain and I loved it in plain sunshine. You may recognize yourself in that (that excludes Chris and Rowena!).
It all changed in 2008 when Bürte went to France to cover the Tour de France (it’s always the girls we have to blame!). As she took the car, I found myself stranded in tiny Langenhagen. Without a car in the middle of nowhere.
As public transport is a nightmare in South Lower Saxony (and an expensive, that is!), I didn’t have much choice but to re-dusk my fateful mountainbike to stay mobile. Well, at least in a way. After my first journey to Duderstadt, the local „metropolis“ just 8 Kilometres away, I certainly knew why Langenhagen belongs to the so-called „Bergdörfer“ („mountain-villages“). To cut it short: it was a sweating nighmare.
However, after a while I started looking forward to those saturday mornings when I had to cycle first up and then down to Duderstadt market to do my weekly shopping, only to reclimb back with heavy bags full of goodies.
As the Tour de France had started in the meantime I followed the race on TV and watched in new fascination the beauty of cycling a proper bike. Everythink was so full of pride and elegance! I wanted to look the same, and suddenly I found myself on the bike without having a reason – cycling for fun. My first „long distance trip“ went as far as Seeburg, a mighty 30 kilometres round trip over two hills and a challenge I not only survived but enjoyed very much. And boy, I was soooo proud!
Three month later I bought myself a proper racing-bike.
Since then, I’ve cycled about 15.000 kilometres mostly in Germany and France and climbed some of the „holy cols“ of the Tour de France such as the Mount Ventoux, the Izoard and the Restefond/Bonette. I had become a cyclist or a “randonneur”, as the French say.

On top of the „Géant“.

 

End of 2009 the german bike-magazin „Tour“ ran a story about a bike-race from Paris to Dakar. 7.000 Kilometres on a bike, all the way through France, Andorra, Spain, Morocco, Western Sahara, Mauretania and Senegal was a challenge that very much appealed to me. The next race was planned for September 2011 and I decided to join it. Happiness was all with me when I received an e-mail from the organizer in May 2010 telling me the race was off due to the unstable political situation in Mauretania. I was all but down as I had already been very much looking forward to it.

And now it wasn’t to be!

I couldn’t accept my fate and looked for alternatives. Thanks to the internet I found the Tour d’Afrique. An even bigger challenge, but much different from Paris-Dakar. With Paris-Dakar we would have cycled almost only on proper tarmac roads. The Tour d’Afrique, meanwhile, is a much more challenging race as the surfaces are somewhere between smooth tarmac (Egypt), very rough bits (Northern Kenya) and sandy strips (Namibia).
It took me a while to decide wheather I would like it, but as more I learned about the Tour d’Afrique as more I was fascinated by the whole idea to cylce the continent from north to south. In June I signed in.

Today in about three months I will find myself under the pyramids of Egypt, ready to start the most challenging adventure in my life (at least since becoming a Bristol Rovers supporter). I cannot wait to start, and cycling has very much changed for me since I decided to join the Tour d’Afrique. Not only mentally but also in form of preperation. I need to train on rough ground, I need to cycle long-distances (in July I went to Hamburg just to watch the first semi-final of the World Cup with Stachel and Nele, a lovely 500 kilometre round-trip for 90 minutes of football) and I need to do some work-out on my body (two days ago I found myself in a gym with some of these muscle man I always considered as a bit weird…).

The Tour d’Afrique will roughly cover 12.000 kilometres (7.500 miles) and starts January, 15 th in Cairo. I’ll be flying from Munich to Egypt on January, 10th and meet my fellow riders there. Organized by a company based in Canada, the race is in its ninth year and considered the longest and toughest bike-race in the world. We will be about 60 riders going the whole distance and a couple of more riders who only cycle parts of the distance (find my fellow riders here: http://www.tourdafrique.com/tours/tourdafrique/rider-profiles).

It’s a stage race with about 100 stages varying from 80 km (50 miles) to 200 km (125 miles) (average: 123 kilometre or 77 miles) depending on the surface. We’ll have about 20 rest days and different challenges such as time-trials and mountains classification on the way. I’ll be riding a Focus Mares cyclocross-bike with several sets of different tyres. The organisers supplies us with three meals every day and transport our tents and equipment in a lorry. The support-team includes a nurse and a mecanic. Camps are somewhere on the road and we will be sleeping in our own tents.

My bike for Africa

 

Cyclics are divided in racer and tourists. Only racer are competing in the Tour d’Afrique. Every racer decides for him or herself how to do the Tour d’Afrique. Some riders take it very seriously and cycle as quick as possible and aim for the “title”. Other wants to enjoy the culture and the landscape as well and take there time for stops, talks and some sideseeing. However, there is a certain time you have to arrive at the night camp or you’ll drop out of the race (you are allowed to carry on as a “tourist” then, though).

I’ll be a racer taking time for stops as I don’t want crossing Africa without really “seeing” and “feeling” it.

And being honest: I wouldn’t win the race anyway. Even if I chosed to cycle top speed all the time…

What I’m aiming for is EFI. EFI stands for “every faboulous inch” (or “every fu**** inch”, depending on the physical state of the rider). To achieve the EFI status you have to cycle every single inch from Cairo to Cape Town by yourself, never jumping on the lorry the organizer provides for those who are not able to carry on. But this being Africa, one should always be prepared for the unexpected.

Saying this, I nonetheless hope to make it to Cape Town on my bike. May, 14th I will know more.

The biggest challenge on the Tour d’Afrique isn’t the sheer amout of miles or the four months on the saddle but to cope with our “competitors” on the roads. Especially lorry drivers consider cyclicsts as third-class participants and are known for being rather reluctant using the brake for them. So I will supply my bike with two small mirrors and train my ears to “hear” the danger coming up in order to jump aside wherever necessary (and possible). „Luckily“, some of the car driver here in South Lower Saxony have a similar behaviour to those African lorry riders so it’s good training ground. Nonetheless, I probably will be telling some gruesome stories here once we hit the road.

So far, so good. If you like to “follow” my little adventure stay tuned to this blog as it will be updated (in English as well as German) frequently from now on. You may learn a bit more about my training sessions with the muscles man in the gym, my trouble getting visa for Sudan and Ethiopia and how to stay „fit“ despite the upcoming winter.

Take care, and “Goodnight Irene”

Prêt pour l’aventure? (version français)

Salut

Bonjour sur mon blog et bonjour dans ma petit aventure véloiste qui commencera janvier 2011 à Caire. Dans ce blog je voudrais donner quelques informations sur mon expédition traverser l’Afrique du nord au sud en vélo.

Pourquoi faire un defi fou comme ça, on pourrait se demander. Alors, il y a quelques années j’aurais poser la même question problablement. Jamais j’ai cru faire des promenades cyclisme en long distances et evidement pas de traverser même un continent comme l’Afrique en vélo. Un vélo, pour moi, ce fut quelque chose pour passer le distance entre point A et point B pendant d’éviter tous les collines possible. Je détestais la pluie et j’aimerai le soleil. Comme tous le monde, je crois.

Tout chance en 2008 quand Bürte allait vers France pour rapporter sur le Tour de France (ce toujours des femmes qui sont a blâmer…). Parce qu’elle prit notre voiture, j’ai été immobile dans notre petit village Langenhagen en plaine campagne. Car le traffic suburbaine est horrible dans notre region (et cher en plus), il n’y a été qu’un solution : prendre mon vieux vélo. Mais deja après le premier promenade à Duderstadt, le « metropole » plus proche de nous (huit kilomètres, avec un pente de 4 kilomètres), je savais pourquoi Langenhagen est nommé « Bergdorf » – « village en montagne ». Dans autres mots: c’était un cauchemar complet !

Quand même, aprés quelque jours je commençai d’aimer aller à Duderstadt pour faire mes achats et grimper retour à Langenhagen avec les sacs plein et lourd. Au même temps le Tour de France 2008 commença et j’ai vu les coureurs avec « nouvelle yeux ». Tout était aussi elegant et fier ! « Je voudrais etre comme ils », je me disais et pas plus tard j’ai commencé faire des promenades un vélo sans raison, alors justement pour le plaisier. Mon premier promenade « long distance » conduisait à Seeburg, une petite village justement 15 kilometres d’ici (mais il faut traverser deux collines !). C’était avec fierté que je revenier après ce petite expédition!

Trois mois plus tard je m’acheter une vélo de course.

Depuis que, je faisais plus de 15.000 kilomètres en Allemagne et en France avec mon vélo. Dans ce period  j’ai grimpé quelque cols comme le Ventoux, le Izoard et le Restefond/Bonette. On peut dire: je suis devenu un « randonneur ».

On top of the "Géant".

Fin 2009 j’ai lu en reportage dans un magazin d’Allemagne sur une course à vélo de Paris à Dakar. La boucle traverser la France, l’Andorre, l’Espagne, le Maroc, le Sahara occidental, le Mauritanie et le Sénégal bien sûr – j’ai pris plaisier avec cette idée et m’inscris pour la prochaine course en autumn 2011.

Mais en mai 2010 je reçu en e-mail que me dire Paris – Dakar 2011 devait annuler pour la raison de securite (la situation en Maritanie est très difficile). J’ai été plus que tristé.

Quand je faisais la recherche sur l’internet j’ai trouvé le Tour d’Afrique comme un expédition alternative. Aussi different – Paris – Dakar traverse complètment en tarmac, alors que dans le Tour d’Afrique il y a des routes très différent (tarmac, sable, sauvage). Mais tous les choses me fasciner, et en juin je m’inscris pour la prochaine course debut 2011.

Dans trois mois je partais à Caire ou le Tour d’Afrique 2011 commencer en janvier 2011. Je me prépare pour cette grande aventure depuis quelque mois. Je faisais deja les promenades long distances, je prendre les routes plus sauvage avec mon vélo et je visiter un terrain de sport pour améliorer mes conditions physique.

Le Tour d’Afrique commencer janvier, 15eme à Caire et finira quatre mois plus tard en mai 14eme à Cape Town, Afrique du Sud. Ce sont 12.000 kilomètre qui nous traverser. J’arrivera à Caire janvier le 10eme avec mon vélo cyclo-cross Focus Mares. Nous sommes 60 coureurs de tous le monde (voit aussi : http://www.tourdafrique.com/tours/tourdafrique/rider-profiles). C’est deja la neuvième année pour le Tour d’Afrique, qui est organise par une compagnie canadienne. Le Tour d’Afrique est la plus long et la plus dur course vélo du monde.

a bike for Africa

Il compris 100 étapes de jour entre 80 et 200 kilomètre dépendant le terrain (123 kilomètre par jour). Ce sont 20 jours de repos et aussi des examens special comme contre-le-montre. L’organisateur livre les repas (trois par au jour, et aussitôt les barres d’energie et des liquides) et faire des preparations pour les villages du nuit. On dort dans tentes. Il y a aussi un médecin (pour nous coureurs) et un mécanicien (pour nos vélos).

Les participants sommes distinguer entre « coureurs » et « touristes ». Seulement les coureurs participe dans la course. Il y a des coureurs qui veut gagner la course et qui venir très vite pour cela. Et il y a des coureurs qui voudrais voir l’afrique aussi et qui prends leur temps pour faires des arrets dans l’etapes. Malgre tous, tous les coureurs doit arriver sur un moment définitif aux camp de jours. Être en retard, on est retrograder dans le statut d’un « tourist ». Je suis inscriper comme coureur mais je voudrais prendre mon temps pour « voir » l’afrique quand même.

Mon but c’est le statut « EFI ». « EFI » – c’est signifier « every faboulous inch » ou « chaque fabouleux pouce » (d’ailleur : devant la course la abréviation changer à « every fucking inch », tradution pas necessaire, je crois…). Il faut aller chaque millimètre de Cario à Cape Town avec le vélo pour atteindre le statut « EFI » et jamais prendre ce voiture-balai qui est là pour les coureurs qui ne peut aller plus loin. Mais nous sommes en Afrique… Alors, je saurai seulement mai 14eme si je peut aller jusque’a Cape Town.

Le plus difficile défi du Tour d’Afrique ce pas le distance des 12.000 kilomètres ni les quatre mois sur la selle mais les autres usagers de la route. En particulier les conducteurs des poids lourd africain sont renommé pour ne pas regarder les véloistes. Pour ce raison j’ai deux miroirs dans mon vélo et essaye de m’entraîner pour d’ecouter le danger d’abord. « Heuresement », quelque conducteurs des voitures dans notre région ont cet habitute « africain » aussi. Alors, c’est un bon entraînement pour moi…

Alors, tout le monde est invite de suivre ma petite aventure sur cet blog. Tout de même, pour tous mes amies en France (et en particulier tous les Guingampais!) je regret ce ne pas possible de faire le blog en français complet. Je le vraiment regret, mais c’est simplement encore trop difficile pour moi d’ecrire tous en français. Mais je vais ecrire tous les articles en anglais et j’espère que vous les peut comprendre aussi.

À la prochaine et « Kenavo »